In der Nacht hatten die Verkehrsteilnehmer in der Region Stuttgart vereinzelt mit Straßenglätte zu kämpfen. In Stuttgart kam es schon zu Unfällen. Was bislang bekannt ist.
In der Nacht zum Dienstag hat der Winter auf den Straßen in der Region Stuttgart Einzug gehalten. Verkehrsteilnehmer haben auch im Stuttgarter Stadtgebiet teils mit glatten Straßen zu kämpfen. Die Polizei berichtet von ersten Unfällen.
So kam es gegen 5.40 Uhr auf der König-Karls-Brücke in Bad Cannstatt zu mehreren Auffahrunfällen wegen Straßenglätte. Die Polizei rückte an, sperrte die Fahrbahn kurzzeitig und ließ die Straße abstreuen. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Informationen zu den dabei entstandenen Schäden liegen noch nicht vor.
Auch auf der A8 kam es am frühen Morgen zu einem witterungsbedingten Unfall. Demnach war ein Autofahrer wohl zu schnell auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Flughafen/Messe unterwegs und krachte in die Leitplanken. Auch hier wurde niemand verletzt. Drei Leitplanken wurden beschädigt, es entstand Schaden in Höhe von rund 2000 Euro.
In den Kreisen Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Göppingen gab es laut Polizei keine nennenswerten witterungsbedingten Unfälle.
Am Dienstag bleibt es kalt
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch am Morgen vereinzelt mit Nebel und verbreiter Glätte durch überfrierende Nässe. In der Nacht kühlte es auf bis zu minus 6 Grad ab. Gerade das Bergland ist durch mäßigen Frost betroffen.
Nach Auflösung des Nebels dürfte sich den Angaben nach aber vielerorts die Sonne durchsetzen. Am Tag bleibt es kalt: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 7 Grad. Am wärmsten könnte es entlang von Rhein und Neckar werden. Der Wind bleibt schwach und weht meist aus Südwest.
In der Nacht zum Mittwoch soll es meist klar bleiben, nur im Norden könnten dichtere Wolken aufziehen. Mit geringer Wahrscheinlichkeit fallen im Norden ein paar Schneeflocken. Die Tiefstwerte sinken auf minus 1 bis minus 6 Grad. Man müsse mit Reifglätte rechnen, hieß es.
Schnee zur Wochenmitte
Am Mittwoch kann sich demnach zunächst noch die Sonne zeigen, bevor im Tagesverlauf dichte Wolken und Niederschläge aufziehen. In den mittleren und höheren Lagen fällt dieser den DWD-Meteorologen zufolge als Schnee. Die Temperaturen steigen tagsüber auf maximal minus 1 bis 6 Grad, im Bergland bleibt es besonders frisch. Im Hochschwarzwald sind stürmische Böen möglich, am Feldberg sogar schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag bleibt es voraussichtlich weiter ungemütlich: Von Westen her ziehen gebietsweise Regen, Schneeregen oder Schnee durch. Das kann vor allem in höheren Lagen zu Glätte führen. Die Temperaturen sinken in den Niederungen auf 4 bis minus 2 Grad. Auch tagsüber bleibt es laut Prognose stark bewölkt und zeitweise nass. Ab den mittleren Lagen führe das zu Schnee oder Schneeregen. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen minus 1 Grad im Bergland und bis zu 6 Grad in der Ortenau.