Rebels-Routinier Jannik Herm erzielte bei der der 3:6-Niederlage in Lindau einen Treffer. Foto: Archiv Günter Bergmann

Nach der erneuten Niederlage, dieses Mal mit 3:6 bei den Lindau Islanders, ist der Eishockey-Oberligist Stuttgart Rebels vor dem finalen Spieltag raus aus den Pre-Playoff-Plätzen.

Ernüchterung bei den Stuttgart Rebels. Durch die 3:6-Niederlage am Sonntagabend bei den Lindau Islanders und dem Sieg des EV Füssen (5:2 gegen Höchstadt) und dem Punkt des SC Riessersee (4:5-Obertime-Niederlage in Peiting) sind die Stuttgarter auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, damit raus aus den angestrebten Pre-Playoff-Plätzen und können nur unter mächtiger Schützenhilfe von gleich mehreren Gegnern das Saisonziel noch realisieren. Grundvoraussetzung ist jedoch an diesem Freitag (20 Uhr) am finalen Hauptrundenspieltag ein Heimsieg gegen den Tabellendritten Tölzer Löwen.

 

Derweil zeigten sich die Stuttgarter beim Spiel am Bodensee stark verbessert im Vergleich zur Freitag-Heimpleite gegen Peiting (3:8). „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben hart gekämpft, aber in der Defensive den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht“, sagt der Sportliche Leiter der Rebels Matt Pistilli, der erneut Trainer Eu Jin Yap an der Bande assistierte.

 Und sie haben das Momentum nicht genutzt. Denn nach einem frühen Rückstand drehten Jannik Herm und Jayden Lammel das Ergebnis vor der Drittelpause auf 2:1. Doch ein Gegentor-Doppelpack binnen 81 Sekunden brachte die Gäste wieder ins Hintertreffen. Mehr noch. Nach dem zweiten Drittel stand ein 2:4-Rückstand. Fabian Renner verkürzte zwar noch auf 3:4. Näher kamen die Stuttgarter aber nicht mehr ran.

Wie gesagt, Voraussetzung für das Erreichen der Pre-Playoffs ist ein Rebels-Sieg. Zudem müssen von den direkten Kontrahenten Füssen (beim Schlusslicht Erding), Riessserse (Heimspiel gegen Lindau) und Höchstadt (Heimspiel gegen Selb), zwei Clubs verlieren. Auch Bayreuth ist noch in der Verlosung. Doch gegenüber dem Team, das für die kommende Oberliga-Saison keine Lizenz beantragt hat und voraussichtlich in der Landesliga spielen wird, müssten die Degerlocher nicht nur drei Zähler aufholen, sondern auch noch das um neun Tore schlechtere Torverhältnis begleichen.

Tore: 1:0 Sici (5:06), 1;1 Herm (10:06), 1:2 Lammel (19:33), 2:2 Tölzer (25:32/Überzahl), 3:2 Tölzer (26:56), 4:2 Busch (39:29/Überzahl), 4:3 Fabian Renner (44:26), 5:3 Bender (47:28), 6:3 Jezovsek (59:18/Empty Net).

Strafzeiten: Lindau 2 Minuten/Stuttgart 11 Minuten.

Zuschauer: 837