Fünf Kinder durften nach einer Aktion unserer Redaktion beim Finale um den DFB-Pokal mit den Stars des VfB Stuttgart einlaufen. So haben sie den außergewöhnlichen Abend erlebt.
Wer die Erfahrung gemacht hat, dass Wünsche in Erfüllung gehen, kann es ja auch gleich nochmal versuchen. Also sagte Aris: „Schieß’ ein Tor.“ Zu Chris Führich, dem Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart. Der hat den Achtjährigen wohl gehört, es dann aber doch nicht geschafft, das in die Tat umzusetzen. Der VfB hat am Samstagabend das Endspiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern mit 0:3 verloren. Gewinner gab es aber auch abseits der Münchner.
Clara, Benni, Aris, Niklas und Lorik haben einen Tag erlebt, den sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Sie alle haben bei unserem Gewinnspiel mitgemacht und Plätze in der Volkswagen Junior Eskorte beim DFB-Pokalfinale gewonnen. Ihre ehrenvolle Aufgabe am Samstag: Die Stars aufs Feld begleiten.
Aris, der in Stuttgart-Sillenbuch lebt, hatte also die Hand von Chris Führich packen dürfen, Benni aus Heinzheim (Enzkreis) jene von Alexander Nübel. So war das in dem Moment, als das Endspiel eröffnet wurde. Die Aufregung hatte sich aber schon viel früher eingestellt.
„Bis zur Abfahrt am Hotel war Aris eigentlich gar nicht aufgeregt“, erzählt dessen Vater Dimitrios, der seinen Sohn nach Berlin begleitet hat. Doch das änderte sich schnell. Auf der gemeinsamen Fahrt der Einlaufkinder zum Stadion wurde das Grinsen im Gesicht des Jungen zwar immer breiter, „er wurde aber auch immer stiller“, sagt Dimitrios. Als die Kinder dann im Stadion das Einlaufen probten, wurde „die Aufregung noch größer“, erzählt Hannah, die Mutter von Benni. Und dann ging alles ganz schnell.
Kinder wollen die neuen Trikots gar nicht mehr ausziehen
Umziehen, aufstellen, die Zuteilung. Benni stand erst bei Deniz Undav, wurde dann aber noch eine Position nach hinten zu Alexander Nübel getauscht. Was super war, schließlich war der Keeper schon vorher der Wunschkandidat von Benni gewesen. Mit dem Torhüter und Angelo Stiller hat er sich sogar unterhalten können. Aris hatte sich Ermedin Demirovic gewünscht, war aber auch mit Chris Führich mehr als happy.
Nach dem Einlaufen ging es zurück in die Katakomben, von dort dann auf die Tribüne, wo die Kinds rund 20 Minuten nach dem Anpfiff ankamen. Auf das restliche Finale war dann „ein tolles Erlebnis“, sagt Bennis Mutter Hannah. Nach dem Abpfiff ging es dann im Bus wieder zurück ins Hotel. Mit im Gepäck: Ganz viele Erinnerungen. Und am Körper: Die Ausrüstung, die die Kinder behalten durften. „Aris wollte das alles gar nicht mehr ausziehen“, erzählt sein Vater. Im Hotel angekommen, ist der Filius dann völlig platt ins Bett gefallen. Am Sonntagmorgen hat er das Trikot dann gleich wieder übergestreift.
„Es war für die Kinder ein unglaubliches Erlebnis“, sagt Dimitrios. Auch Bennis Mutter Hannah erklärt: „Diese Momente werden ihm sicher lange in Erinnerung bleiben.“