Marcus Christen (links) bei der Arbeit auf dem Volksfest im Oktober. in.Stuttgart hat ihn nun freigestellt. Foto: LICHTGUT/Max Kovalenko

Paukenschlag auf dem Wasen: Die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart bestätigt unserer Redaktion, dass sie den langjährigen Volksfest-Chef Marcus Christen freigestellt hat.

Unternehmenssprecherin Stefanie Hirrle hat am Donnerstagvormittag auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, dass Marcus Christen als Abteilungsleiter für die Feste und den Cannstatter Wasen von der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart ab sofort freigestellt ist. Über die Gründe könne sie „aktuell nichts sagen“.

 

Der 55-Jährige, der als Wasen-Chef bekannt ist, war am Donnerstag bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach Informationen aus seinem Umfeld soll Christen bereits am Mittwoch Freunden mitgeteilt haben, dass er nun eine neue Telefonnummer habe. In Kreisen rund um die Festorganisation zeigen sich manche Beobachter nicht überrascht von der Entwicklung. Die Praktiken Christens bei der Vergabe von Wasenplätzen seien „problematisch“ gewesen, heißt es aus dem Umfeld der Veranstaltungsgesellschaft.

Verwunderung bei den Wasen-Wirten

Etliche Wasen-Wirte wussten zunächst noch nichts von der Freistellung des langjährigen Verantwortlichen. Weitere Details zu den Hintergründen sind bisher nicht bekannt. Die in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft organisiert neben dem Cannstatter Volksfest auch das Stuttgarter Frühlingsfest sowie den Weihnachtsmarkt.