Die Feuerwehr Winnenden war mit acht Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften vor Ort. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald

Die Feuerwehr Winnenden musste am Sonntagabend zu einem Brand in einer Asyl- und Obdachlosenunterkunft in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) ausrücken. Wegen des Verdachts der Brandstiftung wurde eine Person festgenommen.

Bei einem Brand in einer Asyl- und Obdachlosenunterkunft am Sonntagabend in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) ist laut Polizei ein Schaden in Höhe von circa 200.000 Euro entstanden. Verletzt wurde zum derzeitigen Kenntnisstand der Beamten niemand, es bestehe jedoch der Verdacht der Brandstiftung.

 

Der Rettungsleitstelle wurde nach den Angaben der Polizei gegen 18 Uhr eine Verpuffung mit anschließendem Brand in der Asylunterkunft in der Albertviller Straße gemeldet. Die Feuerwehr räumte das Gebäude und löschte den Brand.

Eine Hälfte des Doppelhauses nicht bewohnbar

Durch die Ermittlungen der Polizei habe sich der Verdacht der Brandstiftung in einem Gebäudeteil, der als städtische Notunterkunft für Obdachlose genutzt wird, ergeben. In diesem Zusammenhang sei eine Person vorläufig festgenommen worden, die dort vorübergehend untergebracht war. Angaben zu Alter und Geschlecht machten die Beamten vorerst nicht.

Eine Hälfte des betroffenen Doppelhauses sei derzeit nicht bewohnbar. Die Feuerwehr Winnenden war mit acht Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst rückte mit zwölf Fahrzeugen und 15 hauptamtlichen und 17 ehrenamtlichen Helfern aus.