Kornwestheims Coach Roberto Raimondo stimmt sich in Glasgow auf Duell gegen den TSV Schwieberdingen ein und setzt auf fünften Sieg in Serie.
Manchmal taucht Roberto Raimondo auch gerne ein in den großen Fußball-Kosmos und begleitet seinen Herzensverein den VfB Stuttgart auf dessen Europareise. Am Donnerstag jedenfalls weilte der Trainer des Fußball- Bezirksligisten SV Kornwestheim in Glasgow, um den Auftritt der Schwaben in der Europe League im legendären Celtic Park zu verfolgen. „Da geht für mich schon so eine Art Kindheitstraum in Erfüllung. Ich freue mich auf diesen besonderen Spirit, der hier herrschen soll“, sagt Raimondo.
Spirit ist auch das richtige Stichwort, wenn es um den SV Kornwestheim geht. Die vergangenen vier Spiele hat sein Team alle überzeugend gewonnen und nicht nur beim 20:0 gegen den TV Pflugfelden etwas für das Torverhältnis getan. „Der Charakter der Mannschaft ist überragend und das Team wird auch in der kommenden Runde zusammenbleiben“, sagt der Coach. Stand jetzt wird es keinen Abgang geben.
Rückkehrer und Kapitän Marco Reichert setzt entscheidende Impulse
Für neue Impulse im Team sorgte auch die Rückkehr von Kapitän Marco Reichert am vergangenen Sonntag beim 5:0 gegen den FC Löchgau II. Jetzt soll am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den TSV Schwieberdingen der fünfte Dreier in Serie her. Das wird nicht leicht gegen den Tabellendreizehnten, der sich in den vergangenen Spielen nach einer schwierigen Hinserie stabilisiert hat.
Für Raimondo sind die Begegnungen mit dem TSV immer auch begleitet von positiven Erinnerungen: „Als Spieler bin ich dort von der Bezirks- bis in die Oberliga aufgestiegen und habe noch immer Kontakt zu den Verantwortlichen“, sagt Raimondo, der den Gegner stärker einschätzt, wie es der aktuelle Tabellenplatz aussagt.
Gegner der Kornwestheimer sind am Spieltag davon immer nicht im Einsatz
Zudem waren die Schwieberdinger am vergangenen Spieltag spielfrei und dürften ausgeruht in die Partie gehen. „Das begleitet uns leider schon die gesamte Runde, dass unsere Gegner, bevor sie auf uns treffen am Sonntag davor nicht am Start waren“, sagt er. Und das sei nicht unbedingt von Vorteil für seine Mannschaft.
Das will den SVK, der mit 28 Punkten derzeit auf dem achten Platz steht, aber nicht davon abhalten, erneut zu punkten. „Wir müssen insgesamt noch stabiler werden und wollen uns vor allem nicht mehr diese Hänger erlauben, wie sie uns in der Vorrunde passiert sind“, sagt der Coach und spielt auf die Serie von fünf Niederlagen an. Sein Ensemble habe seitdem dazugelernt. Jetzt will man möglichst schnell die notwendigen Zähler für den Klassenverbleib sichern. Mal schauen, welche Inspirationen Roberto Raimondo für seine Formation aus dem Auftritt des VfB aus Schottland mitbringt.