Die Schönheit von Plätzen und anderen öffentlichen Orten ist auch in Stuttgart oft verbesserungswürdig. Wie man Stadtklima und Baukultur fördern kann? Experten haben dazu Ideen.
Niemand entwirft und baut für sich allein. Wohnhäuser, Bibliotheken, Büros stehen in Straßen, an Plätzen und prägen das Stadtbild. Wie sich Herausforderungen für die gebaute Umwelt ändern, darum kreist eine Vortragsreihe des Architektur-Forums Baden-Württemberg und der Hochschule für Technik Stuttgart.
Unter dem Titel „Wege, Plätze und Versorgung – Infrastruktur im Wandel“ stehen Diskussionsrunden zu aktuellen Entwicklungen, Spannungsfeldern und Perspektiven zwischen Baukultur, Nachhaltigkeit und technologischem Fortschritt.
Stuttgarter Plätze und Landschaften
Zum Auftakt am 11. Dezember um 19 Uhr in der Hochschule für Technik Stuttgart (Schellingstraße 24) sind Bettina Preuße (Bundesstiftung Baukultur, Berlin) und Jeanne-Marie Ehbauer (Leiterin des Münchner Baureferats) zu Gast und sprechen über die „Schönheit der Infrastruktur“.
Leonie Fischer, Institutsleiterin für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart und Kirsten Schomakers von Agence TER aus Karlsruhe sind am 15. Januar zu Gast in Stuttgart. Sie sprechen über blau-grüne Infrastruktur, also die Frage, wie sich Wasser und Grünflächen in Quartieren und auf Plätzen kombinieren lassen, um die im Sommer überhitzten Städte zu kühlen und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern.
Herausforderungen technischer Natur sind Thema am 5. Februar, wenn Lukas Gebhard von WTM Engineers aus Hamburg und Angelika Hinterbrandner, Politikberaterin mit Hintergrund Architektur und Kommunikation aus Berlin, auf dem Podium sitzen.