Der MTV Stuttgart und der SV Möhringen gehen mit Niederlagen in die Weihnachtspause. Ihre Hinrunden-Bewertung fällt recht unterschiedlich aus.
Aus der erhofften eigenen vorweihnachtlichen Bescherung ist nichts geworden. Die beiden Stuttgarter Basketballteams der Regionalliga Südwest haben sich mit Auswärtsniederlagen in die nun zweiwöchige Spielpause verabschiedet. Vor allem das 75:84 des MTV Stuttgart in Gießen schmerzt, ist damit doch schon nach der Hinrunde praktisch klar, dass die Mannschaft des Trainers Anestis Fesatidis ihr Saisonziel Play-off-Teilnahme erneut verfehlen wird.
Nur sechs Siege aus 13 Spielen, damit als Siebter bereits acht Punkte Abstand zum angepeilten vierten Rang. So lautet die enttäuschende Zwischenbilanz für die Korbjäger vom Kräherwald. „Die Tabelle lügt nicht. Wir sind auf dem Platz, den wir bisher verdienen“, sagt Fesatidis. Leider sei es nicht gelungen, den ein oder anderen Schritt mehr zu machen. Bezeichnend: Gegen alle sechs Konkurrenten, die im Klassement vor dem MTV stehen, haben die Stuttgarter verloren. Auch in der aktuellen Schlüsselpartie im Hessischen fehlte es an der nötigen Konstanz. Nach einem 0:11-Fehlstart waren die Gäste die gesamte Begegnung über im Rückstand, streckenweise zog ihr Gegner sogar auf bis zu 20 Punkte davon.
Größtes Manko: die Trefferquote. So landeten von 32 MTV-Dreierversuchen gerade mal acht im Korb. Bester Schütze war schließlich Alois Mounier mit 17 Zählern. Bemerkbar machte sich auch, dass in Marko Lavric (Urlaub in Kroatien) der Beste der vergangenen Wochen fehlte.
Ebenfalls ersatzgeschwächt war der SV Möhringen bei seiner 64:81-Niederlage in Söflingen. Dem Vorjahresaufsteiger machte der Ausfall seines Aufbauspielers Ruben Hihn (krank) und von Daniel Grieb (Bänderriss) zu schaffen. Unter diesen Umständen wurde es aus Sicht des Trainers Sascha Klatt für die Seinen „ein Abend zum Vergessen“. „Wir haben zu keiner Zeit ins Spiel gefunden“, sagt er. Bei den Gastgebern dafür einer umso mehr: Marko Markovic, Führender der Scorerliste der Staffel, kam auf 27 Punkte.
Anders als beim MTV Stuttgart fällt das Möhringer Zwischenfazit jedoch positiv aus. Mit eher nicht erwarteten fünf Hinrunden-Siegen ist der Vorjahresaufsteiger Tabellenachter – dies mit bereits sechs Zählern Polster zu den Abstiegsplätzen. Sein aktuell bester Schütze war Nico Hihn (20 Punkte).