Um mehr Spielpraxis zu bekommen, sollte Lazar Jovanovic verliehen werden. Doch aktuell ist der 19-jährige Außenstürmer verletzt. Was nun?
Die Ausgangslage ist klar: Im vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro von Roter Stern Belgrad verpflichtet, konnte sich Außenstürmer Lazar Jovanovic beim VfB bisher noch nicht entscheidend durchsetzen. Mit in Summe 124 Minuten in jeweils drei Teileinsätzen in der Bundesliga sowie in der Europa League ist die Spielzeit des Serben bisher sehr überschaubar.
Aber der Trainer Sebastian Hoeneß sagt auch: „Wir dürfen nicht vergessen, dass er erst 19 Jahre alt ist.“ Dennoch sieht auch der Chefcoach, dass die Entwicklung des Außenstürmers stockt – und sagt daher. „Es gab Überlegungen, ihm zu mehr Spielzeit zu verhelfen.“
Eine Option war dabei nach serbischen Medienberichten, Jovanovic in diesem Winter wieder an seinen Heimatclub Roter Stern zurück zu verleihen. Im Gegenzug, so die Informationen aus Serbien, sei der VfB bereit gewesen, die Belgrader im Falle eines zukünftigen Verkaufs des Spielers, der in Stuttgart noch einen langfristigen Vertrag bis 2029 besitzt, offenbar eine höhere Weiterverkaufsbeteiligung zuzubilligen, als sie bisher ohnehin schon im Vertrag verankert ist.
Doch der Deal ist ins Stocken geraten, weil Lazar Jovanovic, Spitznamen „Lucky“, mit einer Verletzung aus der Winterpause zurück zum VfB gekehrt ist. „Es ist nicht ganz definierbar, auf jeden Fall hat er eine Rückenthematik, die ihn aktuell zwingt, kürzer zu treten“, sagt Hoeneß – und ergänzt mit Blick auf die kurzfristige Zukunft des Spielers, der die Stuttgarter gerne zumindest vorübergehend verlassen will. „Hier gibt es keinen Druck und keine Hektik. In erster Linie geht es darum, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird, trainieren kann. Dann werden wir schauen, wie weiter verfahren wird.“