Am Ball für Ecuador: VfB-Angreifer Jeremy Arévalo. Foto: IMAGO/DeFodi Images

Jeremy Arévalo ist für die WM nominiert – der VfB-Stürmer trifft mit Ecuador im letzten Gruppenspiel auf die DFB-Elf.

Im November durfte Jeremy Arévalo sein erstes Länderspiel für Ecuador bestreiten – nun ist der Offensivmann des VfB Stuttgart für die WM berufen. Ecuador trifft in der Gruppenphase auf die Elfenbeinküste, Curacao und Deutschland (am 25. Juni).

 

Bisher kam Arevalo bei seinen inzwischen drei absolvierten Länderspielen insgesamt auf sieben Einsatzminuten – wahrscheinlich also ist es, dass er im Duell mit der DFB-Elf im letzten WM-Gruppenspiel in New Jersey wenn denn als Joker von der Bank kommen wird.

Der VfB zahlt sieben Millionen Euro Ablöse

Es ist eine Gemengelage, die der 21-Jährige vom VfB gut kennt. Dort kam der im Winter für sieben Millionen Euro vom damaligen spanischen Zweitliga-Spitzenreiter Racing Santander verpflichtete Angreifer (Vertrag bis 2030) im Bundesligajahr 2026 auf nur 32 Einsatzminuten.

Von vorneherein war es klar gewesen, dass die VfB-Verantwortlichen dem Linksfuß Zeit für die Entwicklung geben wollten – dass Arevalo aber zwischendurch so schwer Fuß fasste, war in Gänze nicht so eingeplant. Allerdings: in der dritten Liga, beim VfB II, erzielte der Ecuadorianer in vier Spielen fünf Tore. Gegen Rot-Weiß Essen vor ein paar Wochen schnürte er sogar einen Dreierpack – und empfahl sich so final für seine WM-Nominierung.