Der Innenstadtverein Luis stellt die beliebten Gutscheine von Papier- in Kartenform um.
Der Ludwigsburger Innenstadtverein Luis vertreibt seit Jahren den Ludwigsburg-Gutschein. Dieser ist bislang in Papierform verfügbar, nun geht der Verein den nächsten Schritt hin zu einer Kartenlösung – ähnlich einer Girocard. Das teilt der Verein mit. Die Einführung der Gutscheinkarte ist für Mitte April geplant, sie soll dann auch eine centgenaue Abrechnung direkt bei den Akzeptanzstellen ermöglichen. Ziel sei es, den Ludwigsburg-Gutschein technisch wie strategisch weiterzuentwickeln und neue Anwendungsfelder zu erschließen.
„In den vergangenen zwei Jahren haben wir jeweils fast 800.000 Euro an Ludwigsburg-Gutscheinen verkauft. Der Gutschein ist inzwischen über 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ein Begriff, wie eine Umfrage im vergangenen Sommer gezeigt hat“, sagt Marlen Anstett, zuständige Projektleiterin bei Luis. Mit der Kartenlösung schaffe der Verein die Grundlage, um mittelfristig die Millionenmarke zu erreichen.
Karte dient auch als ein Mitarbeiterbenefit
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema Jobkarte. Die neue technische Lösung eröffnet Luis und den teilnehmenden Betrieben die Möglichkeit, den Ludwigsburg-Gutschein gezielt als steuerlich attraktives Mitarbeiterbenefit einzusetzen. Damit möchte Luis auf den wachsenden Bedarf von Betrieben reagieren, Fachkräfte zu binden und gleichzeitig die lokale Kaufkraft zu stärken.
„Gerade im Bereich der Jobkarte sehen wir erhebliches Wachstumspotenzial“, so Luis-Citymanager Markus Fischer. Mit dem Ludwigsburg-Gutschein verbinde man Arbeitgeberattraktivität direkt mit Wertschöpfung vor Ort und biete zugleich eine ideale Möglichkeit, sich klar zum Standort Ludwigsburg zu bekennen. Die Anpassung des Gutschein-Systems wird vom Land gefördert.