STN+STN+Evolution des Menschen
: Ältester Vorfahr des Menschen lebte im Allgäu

Die Wiege der Menschheit liegt nicht in Afrika, sondern in Süddeutschland. Vor fast zwölf Millionen Jahren lebte im Allgäu der älteste Vorfahr des Menschen: Danuvius guggenmosi. Die bisher unbekannte Menschaffen-Art war schon auf zwei Beinen unterwegs und ging aufrecht.
Von
Markus Brauer
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • So könnte ein männlicher Danuvius guggenmosi ausgesehen haben: Der Künstler Velizar Simeonovski hat das Männchen rekonstruiert.

    Velizar Simeonovski
  • Madelaine Böhme hält den ersten Brustwirbel der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi in der Hand.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Danuvius guggenmosi.

    Velizar Simeonovsky/Universität Tübingen
  • Die Geowissenschaftlerin und Paläontologin ist seit 2009 Professorin für Paläoklimatologie an der Universität Tübingen.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Brustwirbel und Teile des Oberschenkels.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Madelaine Böhme steht neben dem rekonstruierten Skelett von Danuvius guggenmosi.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Brustwirbel von Danuvius guggenmosi.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Ihr Spezialgebiet ist die terrestrische Paläoklimatologie.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Brustwirbel der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi: Paläontologen haben in Süddeutschland Fossilien entdeckt, die ein neues Licht auf die Entwicklung des aufrechten Ganges werfen.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Ein Mann fotografiert die Rekonstruktion des Schädels von Danuvius guggenmosi. Der Schädel gehört zu einem Exemplar, das nach dem Musiker Udo Lindenberg benannt wurde.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Fossile Knochen der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi liegt in einem Kasten.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Die Rekonstruktion liegt im geowissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen auf einem Brett.

    Sebastian Gollnow/dpa
  • Aus den Fossilien rekonstruierte das Team von Madelaine Böhme den Aufbau weiterer Knochen.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Die 21 Knochen des am vollständigsten erhaltenen Teil-Skelettes eines männlichen Danuvius.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Ausschnitt aus der Skelettrekonstruktion.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Die Fossilien des Danuvius sind fast zwölf Millionen Jahre alt.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Rekonstruktion (weiße Knochen) des Schädels und des Unterkiefers.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Zwei Brust-Wirbel des männlichen Danuvius

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Die Großzehe des männlichen Danuvius, die weißen Knochen sind rekonstruiert.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Knochen aus der Hand des männlichen Danuvius.

    Christoph Jäckle/Universität Tübingen
  • Cover des neuen Sachbuches von Madelaine Böhme, das sie zusammen mit Wissenschaftsjornalisten Rüdiger Braun und dem Filmemacher Florian Breier herausgegeben hat. Darin präsentiert die Tübinger Forscherin ihre spektakulären Funde aus Süddeutschland, die einen Meilenstein in der Paläoanthropologie darstellen, welche die Evolution der großen Menschenaffen und des Menschen grundlegend in Frage stellen (336 Seiten, 22 Euro, Heyne-Verlag, München)

    Heyne-Verlag
1 / 21