Wetter in Baden-Württemberg
: Wann regnet es mal wieder?

Die Natur könnte vielerorts Regen dringend gebrauchen. Wie sieht die Prognose für die nächsten Tage aus?
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Wetter in Nordrhein-Westfalen: 30.07.2026, Nordrhein-Westfalen, Erwitte: Autos fahren mit angeschalteter Beleuchtung bei Regen über eine Landstraße. Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Regnet es bald mal wieder?

Christoph Reichwein/dpa

Wer in Baden-Württemberg auf flächendeckenden und länger anhaltenden Regen hofft, muss sich voraussichtlich weiter gedulden. In den kommenden Tagen ziehen zwar regional Schauer und Gewitter durch. Ein beständiges Regengebiet, das über mehrere Stunden große Teile des Landes erfasst, ist in der aktuellen Vorhersage jedoch nicht zu erkennen.

Heute nur örtlich kräftiger Regen

Am Mittwoch können vor allem in der Südosthälfte Baden-Württembergs einzelne Gewitter entstehen. Dabei ist örtlich durchaus intensiver Regen möglich: Innerhalb kurzer Zeit können rund 20 Liter pro Quadratmeter fallen, vereinzelt auch etwa 30 Liter.

Für trockene Böden bringt das allerdings nur begrenzte Entlastung. Gewitterregen fällt meist auf einer kleinen Fläche und innerhalb kurzer Zeit. Während es an einem Ort kräftig schüttet, kann es wenige Kilometer entfernt vollständig trocken bleiben. Zudem fließt ein Teil des Wassers bei heftigem Starkregen oberflächlich ab, anstatt langsam in den Boden einzusickern.

Donnerstag erneut Schauer im Süden

Auch am Donnerstag besteht auf der Schwäbischen Alb und weiter südlich eine erhöhte Schauer- und Gewitterneigung. Besonders in Oberschwaben kann es erneut kräftig regnen. Die Nordhälfte Baden-Württembergs bleibt dagegen voraussichtlich weitgehend trocken.

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Ein zusammenhängendes Regengebiet ist auch am Donnerstag nicht zu erwarten. Die Niederschläge treten erneut lokal und unregelmäßig auf. In der Nacht zum Freitag lassen die Schauer und Gewitter im Süden allmählich nach.

Freitag und Samstag bleiben weitgehend trocken

Am Freitag setzt sich überwiegend freundliches Wetter durch. Bei viel Sonne und Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad bleibt es in den meisten Regionen trocken.

Auch am Samstag ist kein ergiebiger Regen absehbar. Stattdessen wird es heiter und erneut heiß. Im Raum Karlsruhe können die Temperaturen bis auf 33 Grad steigen. Damit nimmt die Verdunstung wieder zu, während kaum neues Wasser in die Böden gelangt.

Neue Gewitterchance am Sonntag und Montag

Am Sonntag steigt die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge wieder etwas an. Vor allem im Südwesten und über dem Bergland können sich am Nachmittag und Abend kräftige Gewitter entwickeln. Lokal sind auch Unwetter möglich.

Am Montag sind weitere Schauer oder Gewitter denkbar. Die Wahrscheinlichkeit für Regen liegt nach dem aktuellen Trend höher als an den Tagen zuvor. Dennoch spricht die Wetterlage eher für einzelne, teilweise kräftige Niederschläge als für ruhigen Dauerregen.

Auch hier gilt: Gewitter können an manchen Orten große Regenmengen bringen, lösen aber kein flächendeckendes Niederschlagsdefizit. Viele Regionen könnten erneut wenig oder gar nichts abbekommen.

In der kommenden Woche kaum Aussicht auf Dauerregen

Von Dienstag bis Freitag bleibt es nach dem derzeitigen Trend häufig sonnig oder nur zeitweise bewölkt. Über den Bergen können sich am Nachmittag einzelne Gewitter bilden. Größere Regengebiete sind bislang nicht angekündigt.

Etwas höhere Niederschlagswahrscheinlichkeiten zeigt der längerfristige Trend erst wieder für das folgende Wochenende und den Beginn der darauffolgenden Woche. Zwischen Samstag, 15. August, und Dienstag, 18. August, liegen sie teilweise bei etwa 40 bis 45 Prozent. Das ist allerdings noch kein Hinweis auf verlässlichen Dauerregen. Außerdem nimmt die Unsicherheit der Prognose mit jedem weiteren Tag deutlich zu.

Anhaltender Landregen ist vorerst nicht in Sicht

Ein richtiger, länger andauernder Regen ist in Baden-Württemberg nach aktuellem Stand bis mindestens Mitte August nicht erkennbar. Zwar gibt es immer wieder Chancen auf Schauer und Gewitter, doch diese fallen voraussichtlich räumlich begrenzt und zeitlich kurz aus.

Für eine nachhaltige Entlastung wären mehrere Stunden gleichmäßiger Regen über einer größeren Fläche nötig. Eine solche Wetterlage zeichnet sich derzeit nicht ab. Wer auf flächendeckenden Landregen wartet, muss deshalb voraussichtlich noch länger Geduld haben.