Tritte gegen Helfer
: Mann nach Angriff auf Rettungssanitäter verurteilt

Nach einem aggressiven Einsatz endet ein Angriff auf Rettungskräfte mit einer Bewährungsstrafe. Was Polizei und Staatsanwaltschaft zum Vorgehen sagen.
Von
dpa/karl
Metzingen
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Die Haftstrafe des Mannes wurde zur Bewährung ausgesetzt. (Symbolbild)

Bernd Weißbrod/dpa
  • Angriff auf Rettungskräfte: Ein 31-Jähriger trat einem Sanitäter gegen Kopf und Körper.
  • Das Amtsgericht verhängte sechs Monate Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung.
  • Zusätzlich muss der Mann 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
  • Vorfall in Metzingen: Nach Pfefferspray-Einsatz bei Polizisten kam es zu den Tritten.
  • Beschleunigtes Verfahren am Montag – Urteil von Staatsanwaltschaft und Beschuldigtem akzeptiert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Mann ist nach einem Angriff auf Rettungssanitäter verurteilt worden. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten wegen tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem wurden dem 31-Jährigen 120 Stunden gemeinnützige Arbeit auferlegt.

Der Verurteilte habe am Sonntag in Metzingen (Landkreis Reutlingen) einem Rettungssanitäter gegen Kopf und Körper getreten. Vorangegangen war ein Einsatz der Polizei wegen einer Körperverletzung. Aufgrund des aggressiven Auftretens des Mannes hätten die Beamten Pfefferspray eingesetzt. Bei der anschließenden medizinischen Behandlung sei es zu den Tritten gekommen.

Die Verurteilung erfolgte dann am Montag im beschleunigten Verfahren. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Beschuldigte akzeptierten das Urteil, sodass dieses rechtskräftig ist. Der 31-Jährige kam im Anschluss wieder auf freien Fuß.