Tauchunfall am Bodensee: Zwei Taucher sterben nach Notaufstieg – Ausrüstung wird untersucht

Eine Taucherin und ein Taucher sind bei einem Tauchgang im Bodensee am Sonntag gestorben. (Archivbild)
Silas Stein/dpa- Zwei Taucher starben nach einem Notaufstieg aus etwa 80 Metern Tiefe im Bodensee.
- Der 64-Jährige wurde beim Auftauchen bewusstlos, die 46-Jährige an Land.
- Der Vorfall geschah in Überlingen; beide waren ohne Begleitung unterwegs.
- Ursache noch unklar – Ermittler sicherten die Ausrüstung zur Prüfung.
- Unklar bleibt, warum sie aufstiegen und wer sie bemerkte; Erfahrung nicht bekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem tödlichen Tauchunfall am Bodensee sollen Sachverständige die Ausrüstung der Taucher genauer untersuchen. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, wurden die Tauchgeräte von Ermittlern sichergestellt, um die Ursache für das Unglück herauszufinden.
Am Sonntag waren eine 46-Jährige und ein 64-Jähriger in Überlingen (Bodenseekreis) am Tauchen, als es offenbar einen Zwischenfall unter Wasser gab. Polizeiangaben zufolge leiteten beide in einer Tiefe von rund 80 Metern einen sogenannten Notaufstieg ein. Der Mann war demnach schon beim Auftauchen bewusstlos, die Frau verlor ihr Bewusstsein an Land. Die beiden waren alleine unterwegs.
Tauchunfall in Überlingen – Ursache unklar
Warum die Taucher aufsteigen mussten und wer sie dann bemerkte, blieb weiter unklar. Auch zur Herkunft der Taucher und ihrer Erfahrung konnte die Wasserschutzpolizei weiter keine Angaben machen.
Der Zustieg zum Tauchplatz „Tennisplätze“ befindet sich in Überlingen im Bereich des Ufers in der Nähe einer Tennisanlage. Örtliche Tauchergruppen beschreiben das Gebiet online als stark frequentierten Tauchplatz mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.