Zugunglück bei Heidenheim
: Ein Toter und mehrere Verletzte

Bei Heidenheim ist es am Morgen zu einem schweren Zugunglück gekommen. Ein Zug hatte einen Lastwagen erfasst. Der Lkw-Fahrer wurde getötet, sechs Fahrgäste aus dem Zug verletzt. Die Bahnstrecke bleibt den ganzen Freitag gesperrt.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Bei Heidenheim hat ein Zugunglück ein Todesopfer gefordert.

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  • Der Lastwagen wurde von dem Zug an einem Bahnübergang beim Rangieren erfasst.

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  • Der Lastwagen hatte wohl an einer Baustelle neben der Bahnlinie Schotter über einen Feldweg angeliefert.

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  • Der Zug war auf der Strecke von Aalen nach Ulm unterwegs und erfasste den Lkw.

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  • Wie lange der Zugverkehr auf der Strecke unterbrochen bleibt, war am Nachmittag noch unklar.

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  • In dem Zug waren 21 Fahrgäste, sechs wurden verletzt.

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  • Das Todesopfer ist der 55-jährige Fahrer des Lastwagens.

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Königsbronn - Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Lastwagen in Königsbronn (Kreis Heidenheim) ist am Freitag der 55 Jahre alte Fahrer des Lkw gestorben. Sechs Fahrgäste in dem Regionalzug wurden zudem leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann am Vormittag an einer Baustelle neben der Bahnlinie Schotter abladen wollen. Beim Rangieren sei er mit seinem Fahrzeug auf den Bahnübergang geraten.

Als sich der Zug näherte, habe sich die Schranke zwischen Führerhaus und Anhänger gesenkt, so dass der Lastwagen nicht mehr von den Gleisen fahren konnte. Der 55-Jährige aus dem Ostalbkreis habe noch vergeblich versucht, aus dem Führerhaus zu springen, als der Zug das Fahrzeug in Königsbronn-Seegartenhofen erfasste, hieß es.

Sechs Verletzte kommen in ein Krankenhaus

In dem Zug von Aalen nach Heidenheim hätten sich 21 Passagiere, ein Zugbegleiter und der Lokführer befunden, hieß es bei der Polizei weiter. Sechs von ihnen kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die weiteren Fahrgäste seien in eine nahegelegene Gaststätte gebracht und dort betreut worden.

Die Bahnlinie wurde am Freitag gesperrt. Noch sei unklar, wann sie wieder befahrbar sei, hieß es bei der Polizei. Auf der Strecke sei ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Zudem sei das Eisenbahnbundesamt eingeschaltet worden. Wie hoch der Schaden an den Gleisen, dem Lastwagen und dem Zug sei, stehe noch nicht fest - die Beamten gehen aber nach ersten Schätzungen von mehr als einer Million Euro aus.

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