Reaktion auf Niedrigwasser: Baden-Württemberg will Lkw-Sonntagsfahrverbot aussetzen

Das Sonntagsfahrverbot für Lkw in Baden-Württemberg wird ausgesetzt (Symbolbild).
Peter Kneffel/dpa- Baden-Württemberg will wegen Niedrigwasser das Lkw-Sonn- und Feiertagsfahrverbot aussetzen.
- Start soll ab dem kommenden Wochenende sein, geplant bis Ende September.
- Ziel ist, Lieferengpässe zu vermeiden und den Lkw-Verkehr flexibler zu machen.
- Die genauen Regeln folgen noch, teilte das Verkehrsministerium in Stuttgart mit.
- Andere Länder wie NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland hoben das Verbot bereits auf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen des anhaltenden Niedrigwassers auf den Wasserstraßen will Baden-Württemberg das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw aussetzen. Geplant sei dies ab dem kommenden Wochenende und bis Ende September, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Verkehrsministeriums auf Anfrage. Die genauen Regelungen würden noch erstellt.
„Wir müssen in dieser schwierigen Situation jede Maßnahme ergreifen, die Lieferengpässe reduziert oder vermeidet“, teilte die Verkehrsministerin des Landes, Nicole Razavi (CDU), mit. „Zwar werden wir allein dadurch das Problem nicht lösen, aber wenn wir es dadurch verkleinern und den Lkw-Verkehr entzerren und flexibler gestalten können, ist schon einiges gewonnen“, so Razavi.
Baden-Württemberg nicht das erste Bundesland
Mehrere Bundesländer hatten das Fahrverbot bereits vorübergehend aufgehoben. Dazu zählen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland.
Bei einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsverbänden und Unternehmen hatte der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) am Donnerstag in Bonn mehrere Sofortmaßnahmen angekündigt, um Lieferketten auf wichtigen Wasserstraßen wie Rhein, Donau und Elbe aufrechtzuerhalten. So wollte er etwa mit den Ländern über Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw für besonders betroffene Güter sprechen.
