Mannheim: Motorradfahrer stirbt Tage nach Unfall bei mutmaßlichem Rennen

Tage nach dem Unfall erlag der Motorradfahrer seinen Verletzungen. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Motorradfahrer starb nach schwerem Unfall im Mannheimer Fahrlachtunnel.
- Der 32-Jährige erlag am Donnerstag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
- Laut Polizei fuhr er Anfang August wohl Rennen und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle.
- Maschine prallte gegen Aufprallschutz, rutschte rund 100 Meter weiter und brannte.
- Zwei Begleiter blieben am Unfallort – Ermittlungen wegen Verdacht auf verbotenes Rennen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehrere Tage nach einem schweren Unfall im Fahrlachtunnel in Mannheim ist ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 32-Jährige erlag seinen Verletzungen am vergangenen Donnerstag in einem Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.
Er soll sich demnach bei dem Unfall Anfang August ein Rennen mit zwei weiteren Motorradfahrern geliefert und wegen stark überhöhter Geschwindigkeit in einer Linkskurve im Tunnel die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben. Er kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Aufprallschutz in einer Nothaltebucht.
Motorrad schlittert 100 Meter weiter und geht in Flammen auf
Durch die Wucht der Kollision wurde die vordere Radaufhängung herausgerissen und auf die Straße geschleudert. Das Motorrad schlitterte noch gut 100 Meter weiter, bevor es zum Stehen kam und in Brand geriet. Der Fahrer wurde dabei über den Asphalt geschleudert und blieb lebensgefährlich verletzt liegen.
Entgegen ersten Angaben der Polizei flüchteten die beiden anderen Motorradfahrer im Alter von 46 und 37 Jahren nicht von der Unfallstelle, sondern blieben bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, wie die Beamten mitteilten. Gegen die unverletzt gebliebenen Männer wird unter anderem wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.