Lichtspektakel im Freizeitpark
: Aus für Feuerwerk – Tripsdrill kündigt große Drohnenshow an

Mit einer „Lichtergaudi“ will der Erlebnispark Tripsdrill seine Saison in den Herbst verlängern. Eine Spezialfirma aus Waiblingen sorgt für ein besonderes Spektakel.
Von
Eberhard Wein
Cleebronn
500 Drohnen sollen beeindruckende Bilder an den Nachthimmel über Tripsdrill zaubern.

500 Drohnen sollen beeindruckende Bilder an den Nachthimmel zaubern, zum Beispiel die Tripsdrill-Symbolfigur Hugo Müller.

Tripsdrill
  • Tripsdrill plant zum Saisonabschluss eine große Drohnenshow mit 500 Geräten am 27. Oktober.
  • Die „Lichtergaudi“ verlängert die Saison: Abendinszenierungen und Beleuchtung bis 20 Uhr.
  • Ilux aus Waiblingen entwickelt Storyline und Choreografie – Startfeld 30×8 Meter, Höhe 145 Meter.
  • Drohnen zeigen Schriftzüge, Logos und 3D-Figuren, etwa die Symbolfigur Hugo Müller.
  • Weitere Termine: „Lichtergaudi“ vom 24. Oktober bis 1. November, Park bis 8. November geöffnet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Feuerwerk war gestern. Der Erlebnispark Tripsdrill setzt zum Saisonabschluss in diesem Jahr auf eine spektakuläre Drohnenshow. 500 der kleinen unbemannten Flugobjekte sollen am 27. Oktober  gleichzeitig in den Abendhimmel starten und den Luftraum über dem Cleebronner Freizeitpark illuminieren. Es soll der Höhepunkt der neu konzipierten Veranstaltungswoche namens „Lichtergaudi“ sein und die Fans im Herbst noch einmal nach Tripsdrill führen.

Möglich macht es die Waiblinger Firma Ilux. Es handele sich um eine Premiere, hieß es. „Die Drohnen erweitern unseren gestalterischen Spielraum enorm“, sagte Ilux-Chef Heiko Blattert. „Was bisher am Boden oder auf der Bühne passiert ist, können wir jetzt in den Himmel verlängern.“ Die 500 Drohnen starten auf einem 30 mal acht Meter großen Feld und steigen bis in eine Höhe von 145 Metern.

Hohe technische Herausforderung

Für die Flugchoreografie in Tripsdrill sei eine eigene Storyline entwickelt worden. Die noch größere Herausforderung dürfte allerdings auf der technischen Seite gelegen haben. Schließlich gilt es, Schriftzüge, Logos, grafische Motive und sogar dreidimensionale Figuren in Bilder, Bewegungen und Abläufe zu übersetzen. Dahinter stehe eine umfangreiche Flugplanung. Dabei müssen auch der Luftraum, der Naturschutz, Einflugzonen und die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Dass die Planung einer Drohnenshow eine Reaktion auf zunehmende Kritik an Feuerwerken sein könnte, wollte der Erlebnispark nicht kommentieren. Allerdings hat der Park Feuerwerksveranstaltungen, die in früheren Zeiten Teil des Programms waren, zuletzt gestrichen.  Raketen und Böller dürften auch die Tiere im angrenzenden Wildpark beunruhigt haben.

Tripsdrill macht Pause bis zum März

Derweil laufen gegenwärtig noch die „Schaurigen Altweiternächte“, das Gruselfest in Tripsdrill. Daran schließt sich vom 24. Oktober bis zum 1. November das neue Veranstaltungsformat der „Lichtergaudi“ an.

Zwar wird es die Drohnenshow nur am 27. Oktober geben, doch auch an den anderen Tagen sei eine Abendinszenierung mit Beleuchtungen der Attraktionen und Wege geplant. Es handele sich um eine Veranstaltung für die ganze Familie mit Kinderdisco und „leuchtenden Geschichten“. Die Fahrtzeit der Attraktionen wird bis 20 Uhr verlängert. Ab 14 Uhr gibt es einen verbilligten Nachmittagspass.

Anschließend bleibt der Park noch bis zum 8. November geöffnet. Am letzten Tag findet die traditionelle Kürbisplünderung statt, bei der Besucher die herbstlichen Deko-Kürbisse kostenlos mit nach Hause nehmen dürfen. Das Wildparadies wird allerdings auch im Winter wie üblich geöffnet sein. Saisonstart im Erlebnispark ist dann wieder im März.