Heilbronn
: Im Wohnzimmer gegrillt – Tochter rettet Eltern vor Erstickungstod

Als die Tochter in die Wohnung kommt, sind ihre Eltern bereits bewegungsunfähig. Zuvor hatten sie in der Wohnung mit Holzkohle gegrillt. Die Feuerwehr warnt vor einer unterschätzten Gefahr.
Von
red/dpa
Heilbronn
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Zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen vor einer Feuerwache zum Einsatz bereit. (zu dpa: «Im Wohnzimmer gegrillt: Tochter rettet ihre Eltern»)

Bernd Weißbrod/dpa
  • In Heilbronn grillten zwei Bewohner mit Holzkohle im Wohnzimmer und wurden bewusstlos.
  • Die Tochter fand sie nach etwa zwei Stunden, rief den Notruf und lüftete die Wohnung.
  • Beide kamen mit Kohlenmonoxidvergiftungen von 30 und 24 Prozent ins Krankenhaus.
  • Laut Feuerwehr liegen normale CO-Werte bei 0,4 bis 1,5 Prozent – ab 50 Prozent droht Lebensgefahr.
  • Feuerwehr warnt ausdrücklich: Grillen in geschlossenen Räumen ist lebensgefährlich.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Heilbronn haben mit einem Holzkohlegrill im Wohnzimmer gegrillt. Nach Angaben der Feuerwehr fand ihre Tochter sie zwei Stunden später bewegungsunfähig in der Wohnung. 

Demnach wählte die Tochter daraufhin am Dienstag den Notruf, brachte den Grill ins Freie und öffnete die Fenster zum Lüften. Ihre Eltern wurden nach Angaben der Feuerwehr mit Kohlenmonoxidvergiftungen und Werten von 30 und 24 Prozent im Blut in eine Klinik gebracht.

Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr liegen normale Kohlenmonoxidwerte zwischen 0,4 und 1,5 Prozent. Bei Werten von mehr als 50 Prozent bestehe Lebensgefahr. Die Feuerwehr Heilbronn warnt: „Grillen in geschlossenen Räumen ist und bleibt lebensgefährlich“.