Großbrand in Ulm: Frühere Magirus-Kantine in Flammen – starke Rauchentwicklung

Auf dem alten Magirus-Gelände brennt ein Gebäude..
privat- In Ulm brennt seit Mittwochabend eine Lagerhalle in der Magirusstraße nahe Blautalcenter.
- Eine massive Rauchwolke ist sichtbar – NINA warnte die Bevölkerung vor der Rauchentwicklung.
- Feuerwehr und Polizei sind mit Großaufgebot vor Ort, der Bereich ist abgesperrt.
- Das Feuer wurde etwas eingedämmt, doch dichter Rauch tritt weiter aus dem Gebäude.
- Unklar bleibt, ob Menschen verletzt wurden oder sich in der Halle aufhielten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Großeinsatz in der Weststadt: Um 21.25 Uhr am Mittwochabend werden die Einsatzkräfte über die Rettungsleitstelle alarmiert. An der Magirusstraße unmittelbar neben dem Blautalcenter steht ein Gebäude in Flammen. Wie Reiner Buschow, der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Ulm, unserer Redaktion bestätigt, handelt es sich um das ehemalige Werk 2 der Firma Magirus – die frühere Kantine. Diese wird nicht mehr genutzt. Verletzt wurde laut Mitteilungen von Feuerwehr und Polizei am Donnerstagmorgen niemand.
Das Obergeschoss des Gebäudes brennt „in voller Ausdehnung“. Um 23 Uhr sind nach Angaben der Feuerwehr acht Löschfahrzeuge und 84 Einsatzkräfte vor Ort – weitere Verstärkung soll folgen. Informationen zur Brandursache gibt es noch keine. Im unteren Bereich des Gebäudes sind nach Angaben der Feuerwehr Reifen gelagert, der obere Bereich ist leer.
Der Brand sorgt in der ganzen Stadt für Aufsehen. Bis in die Innenstadt und sogar im Neu-Ulmer Stadtteil Offenhausen ist der Brand sehr deutlich zu riechen. In der Weststadt und in Söflingen ist der Brandgeruch besonders massiv.
Brand in Ulm: die Fotos zum Einsatz
Die Warn-App Nina informiert die Anwohner im Umkreis über den Brand, weist auf Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag hin. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Später am Abend wird die Warnung auf das Neu-Ulmer Stadtgebiet erweitert. Die Polizei hat den Bereich um den Brandort abgesperrt. Schon nach kurzer Zeit haben sich an den Absperrungen zahlreiche Schaulustige versammelt. Der Feuerschein in der Weststadt ist weithin zu sehen.
Die Feuerwehr muss an mehreren Stellen gleichzeitig löschen. Zwischenzeitlich scheint der Brand unter Kontrolle, dann entfachen Glutnester wieder neu. Auch ein Anbau neben der Lagerhalle hat Feuer gefangen. Mit drei Drehleitern kämpfen die Einsatzkräfte am späten Abend gegen die Flammen am Gebäude.
Löschwasser entnehmen sie direkt aus der Blau, die in unmittelbarer Nähe des Brandorts vorbeifließt. Allein durch die Wenderohre am Rettungskorb der Drehleitern werden jeweils bis zu 2500 Liter Wasser pro Minute gepumpt.
Wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte, sei das Feuer gegen 22.20 Uhr unter Kontrolle gebracht worden. Ein Sprecher der Feuerwehr merkt jedoch an, dass die Nachlöscharbeiten noch den ganzen Tag andauern werden.
In der ersten Stunde waren 85 Einsatzkräfte von den Abteilungen Berufsfeuerwehr, Innenstadt, Söflingen, Wiblingen, Donaustetten und Führungsgruppe gleichzeitig im Einsatz. Zusätzlich war auf der Hauptfeuerwache die Abteilung Jungingen, die den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet absicherte.
Zur Ursache und zu einer Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei gibt an, dass diese sich jedoch im mittleren sechsstelligen Bereich befinden könnte. Im Laufe des Vormittags werden Spurensicherungsmaßnahmen durch die Kriminalpolizei durchgeführt. Die Ermittlungen werden auch in Richtung einer möglichen Brandstiftung geführt.












