Gesperrte Attraktion am Bodensee : Marienschlucht: schön, gefährlich, teuer Seit einem tödlichen Erdrutsch im Jahr 2015 ist die Marienschlucht am Überlinger See für Wanderer gesperrt. Eine Wiedereröffnung würde gut sechs Millionen Euro kosten. Aber eigentlich ist die Schlucht auch jetzt schon gut besucht.
19.03.2019, 17:09 Uhr Stuttgart
Vor der Sperrung durchquerten jährlich 150 000 Besucher die Schlucht.
picture alliance Die Marienschlucht ist ein enger Geländeeinschnitt zwischen Bodmann und dem Konstanzer Stadtteil Wallhausen.
Gemeinde Bodman-Ludwigshafen Er ist bis zu 100 Meter tief und teilweise nur ein Meter breit.
www.bodenseepur.de Im oberen Bereich kommt dann die Sonne durch.
StZ-Archiv Der Weg führt bis zur Burgruine Kargegg.
https://www.marienschlucht.de/ Von der Marienschlucht aus bietet sich ein wunderbarer Blick auf den Überlinger See mit Sipplingen.
dpa Bis zur Sperrung wurde die Marienschlucht auch mit einem Schiff angefahren.
dpa Auch der Seeuferweg zur Schlucht gilt als gefährlich. Mit einem Hubwagen wurde der Mondfelsen unter die Lupe genommen.
Gemeinde Bodman-Ludwigshafen Dabei wurden 13 gefährliche Stellen entdeckt.
Gemeinde Bodman-Ludwigshafen Der Weg zur Schlucht wird deshalb mit großen Zäunen und Metallgittern versperrt.
Gemeinde Bodman-Ludwigshafen Doch die Schilder werden häufig ignoriert.
dpa