Engen im Kreis Konstanz: Bombendrohungen gegen Schulen – Gebäude evakuiert

Die Polizei war im Einsatz (Symbolbild).
Marijan Murat/dpa- Zwei Bombendrohungen an einem Schulverbund in Engen führten zu zwei Evakuierungen.
- Polizei durchsuchte die Gebäude zweimal – beide Male ohne Fund, Ermittlungen laufen.
- Nach erster Freigabe folgte eine weitere Drohung – erneut Einsatz, danach Freigabe.
- Laut Schulleitung wurde der Unterricht für den Tag beendet, Freitag läuft es normal weiter.
- Bedrohung galt Hewenschule und dem Rundbau des Anne-Frank-Schulverbundes, Anruf 8.00 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
An einem Schulverbund in Engen (Kreis Konstanz) hat die Polizei zweimal nach einer möglichen Bombe gesucht. Beide Male wurde nichts gefunden. Die Schule wurde nach den Durchsuchungen wieder freigegeben, der Schulbetrieb für den Tag fiel aber flach. Die Ermittlungen laufen.
Die Polizei sei am Morgen von der Schule nach einem ersten Anruf alarmiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es bestand zunächst eine unklare Bedrohungslage. Nach einer ersten Durchsuchung durch die Polizei wurden die Schulen wieder freigegeben. Danach gab es aber eine weitere Bombendrohung. Wieder musste die Polizei anrücken, wieder wurde das Gebäude dann freigegeben.
Schulbetrieb soll wieder normal weiterlaufen
Ein Schulleiter des Schulverbundes, Daniel Jedlicka, sagte, er und seine zwei Kollegen hätten in einem Schreiben an die Eltern mitgeteilt, dass gegen 8.00 Uhr auf dem Anrufbeantworter der Hewenschule eine unklare Bedrohungssituation wahrgenommen worden sei. „Dies hat uns veranlasst, das Gebäude der Hewenschule und den Rundbau des Anne-Frank-Schulverbundes mit allen Schülerinnen und Schülern direkt zu evakuieren“, teilten die Schulleiter in dem Schreiben mit, das dem „Südkurier“ vorliegt.
„Es besteht keine Bedrohungslage mehr“, sagte Jedlicka auf Anfrage. Ihm zufolge wurde der Schulbetrieb eingestellt. „Es ist Einschulungswoche, und es findet daher kein regulärer Nachmittagsunterricht statt.“ Der Schulbetrieb am Freitag laufe normal weiter nach dem Vorfall.