DWD warnt vor Dauerregen in Baden-Württemberg
: Wochenende wird kalt und nass

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für Samstag und Sonntag viel Regen, dichte Wolken und sinkende Temperaturen an.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Herbst in Stuttgart: Laub liegt auf einem Waldweg. (zu dpa: «Erst bis zu 24 Grad, dann Regen und deutlich kühler»)

Es wird nass in Baden-Württemberg.

Marijan Murat/dpa

Das Wochenende am 17. und 18. Oktober dürfte in Baden-Württemberg wenig Gelegenheit für Aktivitäten unter freiem Himmel bieten. Nach der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes ziehen bereits in der Nacht zum Samstag aus Westen Regenwolken auf. Sie markieren das Ende einer kurzen Phase mit mildem und teilweise sonnigem Herbstwetter.

Während am Freitag noch Temperaturen von bis zu 24 Grad erreicht werden können, ist davon am Wochenende nicht mehr viel zu spüren. Stattdessen bestimmen kühle Luft und Niederschläge das Wettergeschehen im Südwesten.

Samstag in Baden-Württemberg: Regen breitet sich aus

Der Samstag beginnt in weiten Teilen Baden-Württembergs grau und regnerisch. Nach Einschätzung des DWD bleibt der Himmel überwiegend bedeckt. Vielerorts fällt Regen, der zeitweise kräftig ausfallen und über mehrere Stunden anhalten kann.

Die Temperaturen steigen dabei kaum noch an. Landesweit erwarten die Meteorologen Höchstwerte zwischen 12 und 14 Grad. Ein schwacher Wind aus nördlichen Richtungen verstärkt stellenweise den herbstlichen Eindruck. In Böen kann er auch etwas frischer ausfallen.

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Allerdings gibt es regionale Unterschiede: Während der Regen im Nordwesten am Nachmittag allmählich nachlassen soll, bleibt es in anderen Landesteilen weiterhin nass.

Besonders ungünstig sind die Aussichten für den Südwesten des Landes. Dort könnte sich der Regen bis weit in den Sonntag hinein halten.

Wo am Wochenende besonders viel Regen erwartet wird

In seinem Warnlagebericht nennt der DWD mehrere Regionen, in denen sich größere Niederschlagsmengen ansammeln könnten. Dazu zählen der Breisgau und der Südschwarzwald sowie Gebiete bis zum oberen Neckar und zur Westalb.

Zwischen Samstagfrüh und Sonntagabend rechnen die Meteorologen dort stellenweise mit 30 bis 50 Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb von 36 Stunden.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Regenmenge, sondern auch die Dauer der Niederschläge. Während einzelne Schauer schnell wieder vorbeiziehen, könnte der Regen in den genannten Regionen längere Zeit anhalten.

Ob für bestimmte Landkreise amtliche Wetterwarnungen gelten, lässt sich über die aktuellen Warnmeldungen des DWD überprüfen.

Sonntag bringt noch mehr Kälte nach Baden-Württemberg

Auch wer auf besseres Wetter am Sonntag hofft, dürfte vielerorts enttäuscht werden. Die Wolkendecke bleibt nach der DWD-Prognose weitgehend geschlossen. Gebietsweise fällt weiterhin Regen, insbesondere im Südwesten auch über längere Zeit.

Dazu gehen die Temperaturen nochmals zurück. Mit Höchstwerten zwischen 6 und 11 Grad wird der Sonntag deutlich kälter als der Samstag. Vergleichsweise mild bleibt es noch im Rheingraben.

Für Ausflüge in höhere Lagen sind die Aussichten ebenfalls wenig günstig. Auf dem Feldberg erwartet der Wetterdienst in der Nacht zum Sonntag starke bis stürmische Böen aus Osten. Tagsüber weht im Bergland ein teilweise böig auffrischender Nordostwind.

Wer dennoch eine Wanderung oder einen längeren Aufenthalt im Freien plant, sollte sich deshalb auf nasse und kühle Bedingungen einstellen.

Wetter zum Wochenstart: Erste Hoffnung auf Sonnenschein

Nach dem verregneten Wochenende deutet sich am Montag (19. Oktober) zumindest eine leichte Entspannung an.

Zwar startet die neue Woche vielerorts mit zahlreichen Wolken und teilweise trübem Hochnebel. Im Laufe des Tages könnten sich die Wolken jedoch auflockern. Vor allem am Nachmittag sind wieder sonnige Abschnitte möglich.

Auch bei den Temperaturen geht es etwas aufwärts. Während in Oberschwaben rund 10 Grad erwartet werden, könnten im Rhein-Neckar-Raum bis zu 15 Grad erreicht werden.

Eine Rückkehr zu den milden 24 Grad vom Freitag zeichnet sich in der vorliegenden Vorhersage damit zunächst nicht ab. Immerhin stehen die Chancen auf einige trockene und freundlichere Stunden am Montag wieder besser.