Chat mit Fake-Bank: Über 100.000 Euro per SMS erbeutet

Beim sogenannten „SMS-Spoofing“ wird eine Textnachricht so manipuliert, dass es wirkt, als käme sie von einer vertrauenswürdigen Quelle. Mit eben dieser Masche haben Betrüger einen Mann aus Friedrichshafen um mehr als 100.000 Euro erleichtert.
Wolf von Dewitz/dpa- Betrüger täuschten per SMS-Spoofing einen Chat mit einem Finanzdienstleister vor.
- Ein Mann aus Friedrichshafen überwies daraufhin viermal Geld an ausländische Konten.
- Insgesamt gingen über 110.000 Euro auf verschiedene niederländische Konten.
- Die Polizei ermittelt und warnt: Banken fordern nie per SMS oder Telefon zu Transfers auf.
- Die manipulierte Nachricht reihte sich nahtlos in einen bestehenden Chatverlauf ein.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Betrüger haben am Mittwochabend einen Mann mit der Masche des sogenannten „SMS-Spoofings“ um eine sechsstellige Summe gebracht. Dabei wird die Absenderkennung, also der Name oder die Telefonnummer, einer Textnachricht verändert, damit es so wirkt, als stamme die SMS von einer vertrauenswürdigen Quelle.
Wie die Polizei mitteilt, schickten die Täter dem Geschädigten eine manipulierte Nachricht, die sich nahtlos in einen bestehenden Chatverlauf eines Finanzdienstleisters einreihte. Darin forderten sie ihn auf, sein Geld „in Sicherheit zu bringen“. Der Täuschungsversuch war erfolgreich. Da er glaubte, mit einem echten Mitarbeiter der Bank zu chatten, veranlasste der Mann vier aufeinanderfolgende Online-Überweisungen.
Polizei warnt vor Betrugsmasche
Insgesamt sendete der Geschädigte über 110.000 Euro auf unterschiedliche niederländische Konten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Banken oder Finanzdienstleister fordern niemals per SMS oder Telefon dazu auf, Geld auf fremde Konten zu transferieren.
