Baden-Württemberg
: Soziale Medien: Schüler fordern Regulierung der Plattformen

Der Landesschülerbeirat Baden-Württemberg fordert von der Politik strengere Regeln für soziale Medien. Die Landesregierung müsse sich auf Bundesebene dafür einsetzen.
Von
red/epd
Stuttgart
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Soziale Medien

Bei den Diskussionen um soziale Medien und Jugendliche sieht der Landesschülerbeirat Baden-Württemberg die Politik in der Pflicht (Symbolfoto).

Elisa Schu/dpa
  • Landesschülerbeirat fordert strengere Regeln für soziale Medien auf Bundesebene.
  • Die Landesregierung soll aktiv werden – Wegducken sei keine Option.
  • Kernproblem: Plattformen zielen darauf, maximale Aufmerksamkeit zu binden.
  • Altersbeschränkungen reichen laut Beirat nicht, entscheidend ist eine wirksame Regulierung.
  • Aufklärung über Risiken soll früh ansetzen, idealerweise schon im Kindergarten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei den Diskussionen um soziale Medien und Jugendliche sieht der Landesschülerbeirat Baden-Württemberg die Politik in der Pflicht. „Die Landesregierung darf sich nicht wegducken. Wer es mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen ernst meint, kann dafür sorgen, dass die Plattformen in die Verantwortung gezogen werden“, teilte der Landesschülerbeirat am Freitag mit. Deshalb müsse sich die Landesregierung auf Bundesebene für harte Regeln einsetzen.

Für den Landesschülerbeirat liegt das Kernproblem sozialer Medien bei Plattformen, deren Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist, möglichst viel Aufmerksamkeit zu binden. „Altersbeschränkungen sind dabei keine Lösung, denn Alter schützt nicht vor problematischem Konsum“, heißt es weiter. Entscheidend seien eine wirksame Regulierung der Anbieter, die daran verdienen, und Aufklärung über die Probleme mit sozialen Medien. Diese Aufklärung müsse idealerweise schon im Kindergarten beginnen.

Der Landesschülerbeirat ist die gesetzlich legitimierte Vertretung der Schüler in Baden-Württemberg.