Das Evangelische Seminar in Maulbronn besteht seit fast 500 Jahren. Früher sind dort Heerscharen angehender Pfarrer an die Kandare genommen worden, heute genießen junge Menschen dort eine vorzügliche Ausbildung. Die Schüler Elisabeth Schneider und Anton Conrad geben einige Einblicke.
Elisabeth Schneider und Anton Conrad fühlen sich im „Semi“ wohl.
factum/Simon Granville
Das Evangelische Seminar ist in den alten Klosterräumen untergebracht – auf dem Weg zum Frühstücksraum passiert man diese Wendeltreppe.
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Die Räume sind in jüngster Zeit renoviert worden – dezente Moderne und historische Substanz gehen eine Symbiose ein.
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Die Wände des Musikzimmers sind mit speziellen Materialien behängt, um eine gute Akustik zu gewährleisten.
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Im ehemaligen Refektorium des Klosterspitals findet morgens um 9.20 Uhr die Frühstückspause statt – sie wird schlicht „Geier“ genannt, vermutlich weil sich alle auf Marmelade und Brötchen stürzen.
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Anton und Elisabeth können wie alle Schüler jederzeit durch die historische Klosterräume gehen und auch den Klausurbereich besuchen – selbst jetzt, wenn dieser wegen Corona für Touristen geschlossen ist.
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Das Küchengebäude versucht nicht zu verstecken, dass es neu ist.
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Gerhard Keitel ist der Schulleiter in Maulbronn – nach antikem Vorbild wird er als Ephorus bezeichnet.
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Noch immer wird regelmäßig eine Glocke von Hand geläutet.
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Zwar außerhalb der Klostermauern, aber doch in unmittelbarer Nähe: der Basketballplatz der Schule
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Den Kreuzgang haben die Schüler derzeit für sich alleine – wie alle Museen ist auch das Kloster Maulbronn derzeit geschlossen.
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Über der Brunnenstube im Kreuzgang liegt dieses Klassenzimmer – mit herrlichem Blick hinab in den Klausurbereich.