: So will Sebastian Hoeneß beim SC Paderborn spielen lassen
Nach dem 2:0-Sieg in der Bundesliga vor zweieinhalb Wochen will sich der VfB auch in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Ostwestfalen durchsetzen. Wir haben die mögliche Aufstellung der Stuttgarter.
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Nach zwei Endspiel-Teilnahmen in Folge will der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß im DFB-Pokal weiter erfolgreich sein.
Baumann/Volker Müller
VfB will im DFB-Pokal beim SC Paderborn weiterkommen – Anpfiff Mittwoch, 18 Uhr.
Hoeneß fordert mehr Gier und Intensität, das Team soll im Kollektiv liefern.
Demirovic wird als Mittelstürmer erwartet, sieben Tore in elf Pflichtspielen.
Im Tor steht Fabian Bredlow. Vagnoman, Nartey, Tomas und Zagadou fallen aus.
Zuletzt gewann der VfB beim SCP in der Bundesliga mit 2:0.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
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Mit einem gelungenen Auftritt in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SC Paderborn an diesem Mittwoch (18 Uhr/Sky) will der VfB nach den jüngsten Rückschlägen wieder für positive Schlagzeilen sorgen. „Für uns ist klar, dass es im Kollektiv in die richtige Richtung geschoben werden muss. Da ist jeder gefragt“, sagte der Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff beim SCP, wo sein Team vor zweieinhalb Wochen in der Bundesliga mit 2:0 gewonnen hatte.
Zuletzt hatte Hoeneß die letzte Gier und Intensität im Spiel seiner Mannschaft vermisst. Das soll sich nun ändern. „Jeder muss wissen, worauf es jetzt ankommt.“ Mit Blick auf die angeschlagenen Spieler hat sich im Vergleich zum 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach nichts verändert.
Fabian Bredlow (Note 2,5): Trainer Sebastian Hoeneß hatte sich vorab festgelegt: Bredlow durfte im Pokal in Paderborn ins Tor, obwohl Dennis Seimen, die Nummer eins, ja wieder fit ist. Und, was soll man sagen: Bredlow knüpfte dort an, wo er zu Beginn der Saison, als Seimen verletzt war, losgelegt hatte: Solide und souverän war sein Auftritt. Und mehr noch: Bredlow hielt seine schwachen Vorderleute in der Anfangsphase im Spiel. Später dann weniger gefordert.
Tom Weller/dpa
Lorenz Assignon (Note 4,5): Beim 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach zuletzt war der Rechtsverteidiger irrlichternd und taumelnd unterwegs. Nun in Paderborn machte Assignon zunächst genauso weiter. Katastrophal geriet seine Anfangsphase, dann stabilisierte sich der Abwehrmann etwas – auch aufgrund der Überzahl und weniger Paderborner Offensivkraft. Nach einer Stunde ausgewechselt.
JULIA RAHN
Ramon Hendriks (Note 4): Der Abwehrmann zeigte in Ostwestfalen erstmal eine durchwachsene Leistung. In der ersten Hälfte kein Sicherheitsfaktor in der löchrigen Defensive, aber immerhin besser als sein Nebenmann Jeff Chabot. Das war aber auch nicht schwer.
Hansjürgen Britsch
Jeff Chabot (Note 5): Jeff, the Chef, war in Paderborn, allenfalls ein Chefchen. Kein Fels in der Brandung war der Innenverteidiger. Überfordert war Chabot gegen Stürmer Marvin Pieringer und leistete sich mehrere Fouls. Chabot wurde, wie es in der Fußballersprache heißt: abgekocht. Folgerichtig sah er Gelb kurz vor der Pause. In der zweiten Hälfte dann angesichts der Überzahl weniger gefordert – und überfordert. Nach einer Stunde musste Chabot raus.
JULIA RAHN
Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Der Nationalspieler war in Paderborn stabiler unterwegs als die meisten seiner Teamkollegen. Stand hinten meist sicher. Auch nach vorne stets aktiv und mit tiefen Läufen. Erzielte kurz vor der Pause fast das 1:0 – der tolle Linksschuss aus 22 Metern landete aber am Lattenkreuz. Keine Frage: Mittelstädt war der beste Stuttgarter Feldspieler.
HMB MedienHendrik Hamelau/actionpress
Grischa Prömel (Note 4,5): Der Neuzugang legte ja in Summe eher einen durchwachsenen Start in Stuttgart hin. Jetzt zeigte Prömel beim Pokalspiel in Paderborn erstmal keine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Auf den schwachen Beginn folgte dann in Ostwestfalen kaum eine Besserung. Prömel sucht weiter Form und Selbstverständnis – auch im Zusammenspiel mit Angelo Stiller.
Julia Rahn
Angelo Stiller (Note 4,5): Ja, insbesondere der Taktgeber geriet zuletzt gewaltig aus dem Rhythmus. Beim SCP war Stiller, gegen Gladbach schon ein Schwachpunkt, zunächst kaum verbessert unterwegs. In der katastrophalen Stuttgarter Anfangsphase ging der Mittelfeldchef mit unter und bekam das Spiel auch später nicht in den Griff. Hinterher, in Überzahl nach der Roten Karte für die Gastgeber, war Stiller um Struktur und Esprit bemüht – musste dann allerdings in der Halbzeit wegen Adduktorenproblemen in der Kabine bleiben.
Hansjürgen Britsch
Bilal El Khannouss (Note 3,5): War aufmerksam und viel unterwegs, dazu hat einige Standards ausgeführt. Vieles blieb aber eher ungefährlich. Durch das heftige Foul an ihm veränderte sich das Spiel. Blieb umtriebig, wenn auch ohne zwingende Aktionen.
Hansjürgen Britsch
Deniz Undav (Note 3): Blieb lange Zeit unauffällig, außer im Gespräch mit Badstübner, dass er regelmäßig suchte. Konnte offensiv über weite Strecken der Partie keinerlei Akzente setzen. Sein Pass auf Demirovic in der 68. Minute war seine auffälligste Szene – bis zur 90. Minute. Bei der scharfen Hereingabe von Führich war er in allerbester Stürmermanier zur Stelle und entschied die Partie mit seinem Treffer.
Hansjürgen Britsch
Jamie Leweling (Note 5): Seine auffälligste Szene im ersten Spieldurchgang war ein Offensivfoul, für das er Gelb sah. Wechselte immer wieder einmal mit El Khannouss die Seiten, ohne Effekt. Blieb blass, selbst wenn er gut in Szene gesetzt wurde. „Krönte“ seinen Auftritt mit einem falschen Einwurf kurz vor Ende der regulären Spielzeit.
IMAGO/Ulrich Hufnagel
Ermedin Demirovic (Note 3): Aggressiv und emsig im Anlaufen, überhastet im Torabschluss wie nach gut 20 Minuten im Strafraum des SCP. War noch der gefährlichste der Stuttgarter Offensivspieler. Hatte in der 66. und 68. Minute die Riesenchancen zur Führung, scheiterte aber beide Male an Schubert.
Hansjürgen Britsch
Atakan Karazor (Note 3,5): Der ehemalige Kapitän kam zu Beginn der zweiten Hälfte für den angeschlagenen Stiller in die Partie – und hatte angesichts der Überzahl zumindest in der Rückwärtsbewegung leichteres Spiel. Nach vorne kaum mit Akzenten.
Julia Rahn
Luca Jaquez (Note 3): Der Schweizer Nationalspieler kam nach einer Stunde in die Partie und durfte damit nach langer Pause aufgrund einer Muskelverletzung sein erstes Pflichtspiel bei den Profis in dieser Saison bestreiten. Der Abwehrmann legte einen soliden Auftritt hin.
IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Chris Führich (Note 3): Der Nationalspieler wurde nach einer guten Stunde eingewechselt – und war auf Linksaußen zunächst kein Faktor. Im Gegenteil: Führich leistete sich einige schlampige Zuspiele. Und dann, ja dann, kam die 90. Minute. Und eine mustergültige Vorlage auf Deniz Undav, der zum 1:0 traf.
Hansjürgen Britsch
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Erwartet wird, dass Mittelstürmer Ermedin Demirovic von Beginn an auflaufen wird. Schließlich ist er der Einzige, der regelmäßig trifft. Sieben Tore in elf Pflichtspielen stehen für den 28-Jährigen bislang zu Buche. Im VfB-Tor wird diesmal Fabian Bredlow stehen. Josha Vagnoman fällt wie Nikolas Nartey, Tiago Tomas und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkel) aus.
In unserer Bildergalerie finden Sie die mögliche Startelf des VfB. Viel Spaß beim Durchklicken!