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Familie & Leben

Früh aufstehen und zum Flohmarkt in Gablenberg am 6. Juli

Am Samstag heißt es den Wecker stellen: Pünktlich um 8 Uhr morgens startet der Gablenberger Flohmarkt, veranstaltet vom Handels- und Gewerbeverein (HGV) Gablenberg.

Früh aufstehen und zum Flohmarkt in Gablenberg am 6. Juli

Gebummelt und gestöbert wird bis 16 Uhr. Fotos: HGV Gablenberg/aia

Auf dem Schmalzmarkt, in der Gablenberger Hauptstraße und auf dem Schulhof an der Pflasteräckerstraße warten ab 8 Uhr um die 200 kunterbunt bestückte Stände auf Marktbummler und Schnäppchenjäger. Die Besucherinnen und Besucher haben bis 16 Uhr Zeit, in dem riesengroßen Angebot nach Schätzen zu stöbern.

Ob man Antiquitäten sucht oder Bücher und andere Medien, ob man günstige Second-Hand-Kleidung erwerben will, oder einfach Lust auf etwas Kurioses und Originelles hat: Es ist von allem etwas dabei.

Angeboten werden die Sachen von Menschen aus dem Stadtteil ebenso wie von Auswärtigen, denn der Flohmarkt, der schon seit über 40 Jahren stattfindet, hat weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen. Er wird nicht nur für sein großes Angebot, sondern auch für die freundliche Atmosphäre hochgeschätzt. Alle Anbieter sind Privatpersonen, denn Gewerbliche sind hier nicht zugelassen.

Auch der Besuch im MUSE-O lohnt sich. Foto: Sammlung MUSE-O
Auch der Besuch im MUSE-O lohnt sich. Foto: Sammlung MUSE-O

Marktbesuchern und -besucherinnen wird die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die Busse der Linien 42 und 45 halten an den Haltestellen Libanonstraße und Gablenberg, also direkt an der Flohmarktmeile. Ansonsten gilt es, gute Laune und genug Zeit für den Flohmarktbummel mitzubringen. Ein Tipp am Rande: Es bietet sich an, am Flohmarkttag auch gleich die aktuelle Ausstellung im MUSE-O in der Gablenberger Hauptstraße 130 anzuschauen, die immer am Wochenende von 14 bis 18 Uhr geöffnet hat. Sie beschäftigt sich mit dem humoristischen Zeichner und Postkartenverleger Hans Boettcher, der ab 1899 in Stuttgart lebte und eine Vielzahl von Postkarten mit seinem speziellen, schwäbisch geprägten Humor gestaltete und vertrieb. Die Ausstellung „Hano, Lustiges aus Stuttgart. Postkarten und Zeichnungen des humoristischen Künstlers Hans Boettcher (1877-1958)“ bietet eine Auswahl dieser Werke und liefert spannende Hintergrundinfos dazu.

Museumsbesuch

Wer den Besuch im Stadtteilmuseum auf Sonntag verlegt, bekommt noch ein besonderes Schmankerl serviert: Als „Marile von dr Alb“ erzählt Elfriede Schöller im schönsten Älbler-Schwäbisch, wie sich eine junge Frau auf den Weg nach „Schtuagert“ macht, um sich bei einer Pfarrersfamilie zu verdingen. Bevor es dazu kommt, erlebt das Mädle vom Land aber noch allerhand kuriose Situationen, die schwäbisch-pragmatisch und auch handfest meistert. Elfriede Schöller kommt zwar aus dem Reutlinger Umland, lebt aber schon lange in Gablenberg und ist am 7. Juli ab 15 Uhr im MUSE-O zu erleben.                            red