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Familie & Leben

Volksbank Stuttgart in Fellbach: Freude auf den ein oder anderen Espresso-Stop

Bernd Köhler verabschiedet sich nach 45 Jahren bei der Volksbank Stuttgart in den wohlverdienten Ruhestand. Er ist der für Firmenkunden zuständige Regionaldirektor der Direktion Fellbach-Kernen

Volksbank Stuttgart in Fellbach: Freude auf den ein oder anderen Espresso-Stop

Bernd Köhler Foto: Michael Käfer

Herr Köhler, wie schwer fällt Ihnen der Abschied von der Volksbank Stuttgart?

Wenn man mehr als 45 Jahre dabei ist, wenn man an dem Ort lebt an dem man arbeitet, dann ist man natürlich sehr stark verwurzelt mit seiner Bank, mit seinen Kunden. Ich bin seit über 40 Jahre im Geschäftsbereich Fellbach für die Firmenkunden zuständig und trage für den ganzen Bereich seit mehr als 25 Jahren die Verantwortung. Da wächst viel zusammen. Es entstehen nicht nur Kundenbeziehungen, sondern echte Vertrauensbeziehungen. Natürlich werde ich viele Kunden noch privat bei Vereinen und Veranstaltungen treffen. Doch dass der tägliche Kontakt, die Begegnungen und Gespräche wegfallen, fällt mir schon schwer.

Was war aus Ihrer Sicht ein besonderer Höhepunkt in Ihrem Berufsleben?

Da möchte ich gerne zwei nennen. Das erste Highlight war die Fusion der damaligen Volksbank Rems eG mit der Volksbank Stuttgart AG zur heutigen Volksbank Stuttgart eG, weil diese Fusion nachhaltig die Basis für eine Wettbewerbsfähigkeit hier in der Volksbank Stuttgart AG zur heutigen Volksbank Stuttgart eG, weil diese Fusion nachhaltig die Basis für eine Wettbewerbsfähigkeit hier in der Metropolregion Stuttgart gelegt hat.

Das absolute Highlight für mich ist die Eröffnung der neuen Direktion am Stuttgarter Platz, wo vor genau 100 Jahren die damalige Volksbank Waiblingen eG auf Initiative des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) eine Niederlassung gegründet hat.

Und auf das Jahr genau wird hier ein neues Bankgebäude eingeweiht. Das ist ein klares Bekenntnis der Bank zum Standort Fellbach und zu seinen Kunden vor Ort.

Zudem feiert der Gewerbe- und Handelsverein Mitte des nächsten Monats sein 125-jähriges Jubiläum und wir sind nach wie vor Geschäftsstelle des GHV.

Sie sind auch ehrenamtlich sehr aktiv. Setzen Sie dieses Engagement auch künftig fort? 

Was ich behalten werde, ist das Amt des Ersten Vorsitzenden im Förderverein zur Förderung des Fußballsports im TV Oeffingen, weil es mir ein Herzensanliegen ist, dass die Jugendarbeit unterstützt wird. Bis nächstes Jahr bin ich auch noch als Schriftführer im Vorstand des GHV.

Das Amt des GHV-Vorsitzenden habe ich schon im vergangenen Jahr an Herrn Messina abgegeben. Ebenfalls weitergegeben habe ich mein Amt im Gutachterausschuss Unteres Remstal und im Ausschuss von Haus und Grund Fellbach und Umgebung.

Welche Pläne haben Sie für den Ruhestand? 

Grundsätzlich möchte ich all das in Ruhe und mit Zeit tun, wozu ich bisher nicht so gekommen bin. Ich möchte reisen, ich möchte Ausflüge machen, ich möchte einfach auch mal in der Stadt in aller Ruhe unterwegs sein und auch mal den einen oder anderen Kunden auf einen Espresso-Stop besuchen. Ganz wichtig ist natürlich meine Familie. Ich habe zwei Enkelkinder, um die ich mich jetzt mehr kümmern kann.

Die Fragen stellte Michael Käfer

ZUR PERSON

Bernd Köhler, 65, wird sich zum 30. Oktober von der Volksbank Stuttgart in den Ruhestand verabschieden. Er ist der für Firmenkunden zuständige Regionaldirektor der Direktion Fellbach-Kernen. Der Oeffinger ist vielfältig engagiert, etwa für die Tour Ginkgo. Der zweifache Großvater setzt sich außerdem für Tierschutz ein und hat drei Hunde. Darunter ein Bretonischer Griffon, der aus einem Tierheim in Saloniki stammt. kae