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Tolles Gemeinschaftsgefühl beim mz3athlon in Steinheim

Das Sportevent mit über 20-jähriger Tradition findet am 12. Mai 2024 statt: 550 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5,1 Kilometer Laufen - diese Distanzen gilt es beim Triathlon zu bewältigen.

Tolles Gemeinschaftsgefühl beim mz3athlon in Steinheim

Auch was für Amateure - der mz3athlon am 12. Mai. Foto: Peter Mann

Am Start ist wieder ein bunt gemischtes Feld von ambitionierten Hobbysportlerinnen und Hobbysportlern bis zu den Athletinnen und Athleten der ALBGOLD-Triathlonliga sowie der BWTV Triathlonliga powered by RACEPEDIA. Neu ist die LandesLiga-Süd. Rund 500 Anmeldungen gibt es, Organisator Achim Seiter ist zufrieden: „Wir freuen uns über das Interesse, es zeigt uns, dass der mz3athlon längst zu den etablierten Triathlon-Veranstaltungen gehört.“

Für die Organisation hat sich Seiter Verstärkung geholt: Niklas Knoll, selbst Triathlet mit viel Erfahrung, langjähriges Mitglied beim Murrer Triathlon-Verein Silla Hopp und studierter Eventmanager, unterstützt das mz3athlon-Orga-Team künftig noch mehr. „Niklas ist ein echter Tausendsassa, bringt Erfahrung mit und brennt für den Sport – ich bin glücklich, dass er mit an Bord ist“, sagt Achim Seiter. Das Heft komplett aus der Hand geben will er nicht: „Ich mache auf jeden Fall weiter. Aber wir schauen Schritt für Schritt, wie wir die Verantwortung für die Veranstaltung auf mehrere Schultern verteilen können“. Knoll hat sich eigene Aufgaben ausgeguckt: „Ich will den mz3athlon digitaler machen, was die Organisationsstrukturen angeht.“

Das Besondere am mz3athlon ist, dass auf der Strecke viele antreten, die zum ersten Mal Triathlon-Luft schnuppern: „Traditionell ist der mz3athlon auch eine Einstiegsveranstaltung. Bestens geeignet für alle, die sich in diesem Wettbewerb einfach mal ausprobieren wollen“, berichtet Achim Seiter, der den mz3athlon zusammen mit unzähligen Helferinnen und Helfern seit dem Jahr 2000 auf die Beine stellt. Und auch im Bottwartal selbst ist der mz3athlon ein Besuchermagnet: Um das Wettkampfareal rund um das Steinheimer Wellarium, das Riedstadion und Umgebung herrscht immer beste Stimmung.

Entstanden ist die Sportveranstaltung aus einer Idee Seiters: Ende der 1990er-Jahre sprach er Kai Keller, den ehemaligen Geschäftsführer der Marbacher Zeitung, an: „Lass uns was Verrücktes machen!“ Aus den Plänen für ein neues Sportevent im Bottwartal entstand der mz3athlon.

Der Startschuss für den Dreikampf fällt wie immer im Wellarium, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Strecke von 550 Metern schwimmen. Brust oder Kraul, jeder wie er mag, im so genannten Jagdstartverfahren: Alle 20 Sekunden wird jemand ins Wasser geschickt, die Startzeit wird vom Eingang der Anmeldung bestimmt. Ob kopfüber in Wasser oder mit kräftigem Abstoß vom Beckenrand, darf selbst entschieden werden. Gelbe Bojen markieren die Wendepunkte, geschwommen werden zehn Bahnen.

Dann geht’s raus aus dem Wasser und rauf auf’s Rad: In der Wechselzone auf dem Kunstrasenfeld im Riedstadion stehen die Fahrräder bereit. Die Wechselzone ist abgesperrt, Zutritt haben nur Teilnehmende.

Die Radstrecke über Steinheim, Höpfigheim und den Lerchenhof hat sich im Vergleich zu den Vorjahren geändert: 2024 fahren die Athletinnen und Athleten erstmals entgegen dem Uhrzeigersinn. „Es wird herausfordernd werden. Eckig. Rauf und runter“, kündigt Seiter an. Zieleinlauf für alle ist das Riedstadion. Beim Rundkurs gilt es, 170 Höhenmeter in jeder der beiden Runden zu überwinden. Die Strecke führt vom Stadion über den Kreisverkehr nach Höpfigheim, über die Felder nach Kleinbottwar und zum Stadion zurück.

Nach der zweiten Radrunde kommen die Laufschuhe zum Einsatz: Die Laufstrecke mit 5,1 Kilometern Länge ist ein Rundkurs durch Felder, Wiesen und Weinberge, den man dreimal läuft. Bis auf einen kräftigen Anstieg und einen „Kniekiller“ ist die Strecke flach – pro Runde gibt es 26 Metern Höhendifferenz. Nicht jeder wird alle drei Disziplinen absolvieren: Beim mz3athlon gibt es auch einen Staffelwettbewerb: Starterinnen und Starter bei der FAMILY and FRIENDS-Staffel teilen sich die Aufgaben Schwimmen, Radeln und Laufen und gehen in Dreierteams an den Start, symbolisch übergeben wird der Staffelstab in einer eigenen Wechselzone. Zieleinlauf für alle ist das Riedstadion, wo sich Profis wie Rookies, die ihren ersten Triathlon absolviert haben, gehörig feiern lassen können – bei der offiziellen Siegerehrung und untereinander.

„Das Gemeinschaftsgefühl beim Triathlon ist unbeschreiblich“, sagt Achim Seiter, „es lohnt sich für jeden, mal dabei zu sein!“ ave