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Gesundheit&Umwelt

Starkes Zeichen für Nachhaltigkeit

Wie wiederverwendbare Haushaltshelfer Ressourcen schonen und Müll vermeiden können.

Starkes Zeichen für Nachhaltigkeit

Eine Haube für eine Schüssel kann man problemlos selbst nähen - oder nähen lassen. Foto: djd, © 2014 M. Robert Photography

Viele Menschen möchten im Alltag nachhaltig leben und häufiger mehrfach wiederverwendbare Alternativen zu Einwegprodukten nutzen. Das ist gar nicht so schwierig: Besonders für den Haushalt gibt es nachhaltige und gleichzeitig praktische Lösungen, die Ressourcen schonen. Lebensmittelhauben, Brot- und Gefrierbeutel aus Stoff etwa sind eine gute Möglichkeit, auf Alu- und Frischhaltefolie zu verzichten.

Küchen- und Haushaltsaccessoires aus Stoff

Reste vom Mittagessen werden mit den Lebensmittelhauben abgedeckt und bleiben so im Kühlschrank mehrere Tage frisch. Zum Bäcker oder als Snackbox-Ersatz auf der Arbeit nimmt man seinen eigenen Brotbeutel statt einer Plastiktüte mit, und im wiederverwendbaren Gefrierbeutel wird das Sommergemüse aus dem Garten für den Winter konserviert.

Etliche Firmen kommen diesem Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit nach und stellen Küchenaccessoires und mehr aus wiederverwendbaren Stoffen her, die Einwegplastik ganz einfach ersetzen. Dank eines elastischen Gummizugs passen beispielsweise Schüsselhauben in drei Größen auf verschiedene Gefäßdurchmesser. Das Frankfurter Unternehmen „Ever an again“, das vor allem durch drei engagierte Frauen seit 2017 angetrieben wird, ist ein Beispiel, wie Dinge, die man sonst womöglich weggeworfen hätte, wieder verwendet werden können. Gefertigt wird in Handarbeit und in Kooperation mit der Reha Werkstatt Frankfurt. So entstehen nachhaltige Alternativen, die ökologische und soziale Verantwortung vereinen.

Den eigenen Stoff einschicken

Noch ein netter Bonus: neben dem regulären Sortiment bieten die Frankfurterinnen ab sofort ein Zusatzangebot für alle, die ihren Produkten eine persönliche Note verleihen möchten. Wer einen eigenen, ungenutzten Lieblingsstoff besitzt – etwa die geerbte Tischdecke von Oma, ein buntes Tuch von der letzten Fernreise oder ein geliebtes Stück Babykleidung – schickt ihn an Gründerin Kristina Günther. Aus diesen Stoffen entstehen dann neue, nachhaltige Alltagsbegleiter mit einer ganz persönlichen Note. Besonders gut zur Wiederverwertung eignen sich Baumwolle oder Leinen. Mit jedem umfunktionierten Stoffstück wird ein Statement gegen die Wegwerfgesellschaft gesetzt. Die Außenschicht der neu erschaffenen Produkte besteht aus dem eingesendeten Stoff, die Innenseite aus zertifiziertem, schadstofffreiem und wasserdichtem ProCare.

Unternehmen aus der Region

Übrigens: auch Verpackungsläden arbeiten letztendlich nicht anders. Vor allem in Großstädten, aber auch in ländlichen Ballungsräumen findet man solche Shops, wo es heißt: Schüssel, Glas etc. bitte selbst mitbringen, Deckel oder Haube aufs Gefäß drauf und die gekaufte Ware nach Hause transportieren - ohne mehr Müll zu erzeugen.
djd/red