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Nachhaltig, gut hören

Präventionsmaßnahmen: Das Gehör gemeinsam mit iffland.hören. schützen

Nachhaltig, gut hören

Das Team in Degerloch: Gvantsa Dietl, Petra Würth und Franziska Hauger (von links). Foto: z

Laute Musik, Verkehrslärm, schreiende Kinder, die Geräuschkulisse im Großraumbüro - jeden Tag und fast überall sind Menschen lautem Schall ausgesetzt. Von Lärm spricht man dann, wenn er zu Belästigungen, Störungen, schlimmstenfalls kurzzeitigen oder sogar dauerhaften Schäden für Körper und Psyche des Menschen führt. So auch die Definition des Bundesumweltministeriums.

Was Lärm ist, wird in den meisten Fällen sehr subjektiv empfunden. Tatsächlich hängt die Wahrnehmung nicht nur von der Situation ab, in der man sich befindet, sondern beispielsweise auch davon, ob man die „Lärmquelle“ sympathisch findet oder die Dauer des Lärms abschätzen kann.

Fest steht aber: Der Mensch kann das Ohr nicht abschalten. Zu jeder Zeit empfängt das menschliche Ohr Geräusche, also Schallwellen, die über die Luft bis ans Ohr zu rund 15.000 Hörzellen gelangen, die dann wiederum Signale ans Gehirn senden. Geräusche im Bereich zwischen 40 und 65 Dezibel (dB) empfinden Menschen in aller Regel als „normal“ laut. Aber schon bei einer Lautstärke von 80 bis 85 dB kann das Gehör dauerhaften Schaden nehmen.

Wann passt welcher Gehörschutz?

Bei der Verwendung eines Gehörschutzes sind zwei Fragen wichtig: Vor welcher Art Lärm will man sich schützen und bei welcher Tätigkeit trägt man den Gehörschutz. Wer beispielsweise selbst Musik macht, braucht einen anderen Schutz als eine Handwerkerin oder ein Handwerker auf der Baustelle - denn der Musiker oder die Musikerin wollen das eigene Instrument noch gut hören können.

„Nach akuter Lärmüberlastung erleben wir einen vorübergehenden Hörverlust“, weiß Petra Würth von iffland.hören. „Wir empfinden Lautstärke nicht mehr so stark, haben vielleicht ein Ohrgeräusch, Geräusche klingen dumpfer. Wenn sich die sogenannten Haarzellen im Innenohr zwischen den Lärmphasen nicht vollständig erholen können, sind dauerhafte Schäden wie Lärmschwerhörigkeit oder Tinnitus die Folgen“, ergänzt die Expertin. Übrigens: Lärm schädigt nicht nur die Ohren, er stresst auch den Körper, indem er Blutdruck und Herzfrequenz in die Höhe treibt.

Was sind die Folgen?

Entscheidend beim Lärm sind die Lautstärke, der sogenannte Schalldruckpegel, und die Dauer, wie lange der Lärm auf das Gehör wirkt. Je lauter und je länger man Lärm ungeschützt ausgesetzt ist, umso größer ist das Risiko für einen Gehörschaden. Petra Würth verrät Tipps:

Tipp 1: Gehörschutz bei lauten Veranstaltungen tragen und nicht so nahe vor den Boxen stehen. Eine gewisse Entfernung zur Schallquelle ist immer gut.

Tipp 2: Hörpausen einplanen. Wer mit dem Auto von Stuttgart nach Lübeck fährt, sollte auch eine Pause einlegen. Das sollte auch für die Ohren gelten.

Tipp 3: Lautstärke von Geräten begrenzen. Bei vielen Smartphones gibt es die Möglichkeit, die maximale Lautstärke zu begrenzen. Gut sitzende Kopfhörer übertragen die Bässe und tiefen Frequenzen besser, das trägt dazu bei, dass man die Kopfhörer nicht so laut aufdreht.

Tipp 4: Für Lärm sensibilisieren. Nicht nur der Lärm im Berufsleben ist für das Ohr schädlich, zumal in beruflichen Situationen oft Gehörschutz getragen werden muss. Der Freizeitlärm zum Beispiel im Club, im Stadion oder bei Konzerten ist genauso schädlich.

Tipp 5: Gehörschutz tragen. Individuell angepasster Gehörschutz kommt überall dort zum Einsatz, wo höchstmöglicher Tragekomfort und sehr gute Schutzwirkung gefordert sind. Die Verwendung von Dämmelementen mit unterschiedlicher Dämmwirkung stellt den richtigen Schutz in vielen Einsatzbereichen sicher.

Schnarchen

Kaum ein anderes Lärmsignal ist emotional so belastend wie das Schnarchen. Viele Menschen wünschen sich, nachts endlich durchschlafen zu können und das Schnarchen des Partners nicht mehr so laut hören zu müssen.

Die gute Nachricht: „Menschen mit schnarchendem Partner kann mit Gehörschutz sehr gut geholfen werden“, betont Würth.

In die Medien schaffen es immer wieder die Weltrekordschnarcher: Menschen, die extrem laute Schnarchsignale von sich geben. Der lauteste offizielle erfasste Schnarcher steht mit 93 Dezibel im Guinessbuch der Rekorde.

Zum Vergleich: Das entspricht etwa einem Presslufthammer.

Was kann Gehörschutz gegen Schnarcher ausrichten?

Ein Ohrstöpsel schafft bis 30 Dezibel Dämmung, je nach Passform und damit Abdichtung im Ohr. Schnarcht ein Mensch mit 50 Dezibel, so wird das Schnarchen durch den Gehörschutz nur noch mit 20 Dezibel im Ohr ankommen.

„Das ist äußerst leise und mit dem Blätterrascheln im Wald vergleichbar. In den allermeisten Fällen reicht das, um eine ruhige Nacht zu verbringen. Schnelles Einschlafen wird möglich. Betroffene wachen mit Gehörschutz viel seltener auf“, erklärt die Expertin aus Degerloch.

Bei iffland.hören. können Betroffene ihr Gehör überprüfen lassen. „Wir beraten Sie gerne rund um die Themen Hören, Gehörschutz, Tinnitus und Hörgeräte.“