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Filder-Zeitung

Stuttgart: Von nebenan bis aus Übersee bei den Jazztagen

Groovige, coole Electrosounds bringen Kinga Glyk und das Grégory Privat Trio am 26. März um 20 Uhr.

Stuttgart: Von nebenan bis aus Übersee bei den Jazztagen

Kinga Glyk Foto: Veranstalter

Eric Claptons „Tears in Heaven“ machten die polnische Bassistin Kinga Glyk 2016 zum YouTube-Star. Inzwischen ist sie eine der gefragtesten E-Bassistinnen des europäischen Jazz. Nun kommt sie mit ihrer Band ins Theaterhaus. Kinga Glyk zeigt auf furiose Weise, wie sehr die Bassgitarre als Melodieinstrument taugt: „Mein Instrument ist meine Stimme. Und wer mich einmal live gesehen hat, der versteht das“. Eigentlich logisch: Denn ihre Berufswahl erklärt sie auf charmante Weise so: „Ich kann nicht so gut singen, deshalb spiele ich Bass.“ Vier Alben hat sie bereits veröffentlicht.

Am selben Abend spielt auch der aus Martinique stammende Pianist und Sänger Grégory Privat: „Alle Elemente der karibischen Musik sind in mir präsent“, sagt er. „Sie finden intuitiv und natürlich ihren Weg in meine Musik. Aber ich versuche immer, woanders hinzugehen, um jeden Tag neue Stile zu entdecken. Es ist ein großes Privileg, Musiker aus anderen Kulturen zu treffen. Ich möchte Musik schaffen, die die Welt zu einem magischeren Ort machen kann.“

Den frühesten musikalischen Einfluss auf Grégory Privat hatte sein Vater, Pianist und Mitglied einer der bekanntesten martinischen Bands, Malavoi. Der Jazz wurde zu seiner musikalischen Heimat. Privat arbeitete mit einigen der Schlüsselfiguren der europäischen Jazz-Szene, wie Stéphane Belmondo, Rémi Vignolo und einem Musiker, der derzeit mit seinem äußerst individualistischen Jazz-Rock-Stil große Aufmerksamkeit bekommt, Guillaume Perret.

- Kinga Glyk & Band, Grégory Privat Trio: 26. März, 20 Uhr