Anzeige

Universität Hohenheim: Studieren, um die Welt zu verändern

Universität Hohenheim: Studieren, um die Welt zu verändern

Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit - das sind zwei Leitgedanken, die sich fast durch das gesamte Studienangebot ziehen. Insgesamt stehen 40 Bachelor- und Masterstudiengänge zur Auswahl.

Rund 9000 Studierende gibt es an der Universität Hohenheim, die nach Meinung vieler den schönsten Campus Baden-Württembergs hat. Foto: Universität Hohenheim/ Max Kovalenko

Schmeckt lecker wie Käse – und ist klimafreundlich, voller Proteine und sogar 100 Prozent vegan. Denn statt aus Milch besteht das schmackhafte Produkt aus Fababohnen und steht in den Startlöchern, die Supermarktregale in Deutschland zu erobern. Erfunden wurde dieser Käse der Zukunft von vier Studierenden der Universität Hohenheim, die mit Unterstützung der Uni auch gleich das Start-Up „Viva la Faba“ aufgebaut haben.

Der Grundgedanke ist typisch für den Anspruch der Universität Hohenheim: mit neuer Technik und Ideenreichtum Menschheitsprobleme wie Klimawandel, nachhaltige Landwirtschaft, Welternährung oder Artenschutz anzupacken. Weitere Herausforderungen liegen im Aufbau einer Wirtschaft und Gesellschaft für ein neues Zeitalter ohne fossile Ressourcen. Und das mit wirtschaftlichem Erfolg in einer von Europas stärksten Wirtschaftsregionen.

Familiäre Atmosphäre auf dem schönsten Campus des Landes

Die Universität Hohenheim bietet eine breite Vielfalt an Studiengängen: Insgesamt stehen 40 Bachelor- und Master-Studiengänge zur Auswahl. Fotos: Universität Hohenheim
Die Universität Hohenheim bietet eine breite Vielfalt an Studiengängen: Insgesamt stehen 40 Bachelor- und Master-Studiengänge zur Auswahl. Fotos: Universität Hohenheim

Möglich macht das ein einzigartiges Studienangebot: Von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften über Kommunikationswissenschaften bis zu Ernährungswissenschaft, Lebensmittelwissenschaft, Biologie und Agrarwissenschaft. Insgesamt stehen 40 Bachelor- und Master-Studiengänge zur Auswahl: vom Bachelor-Studiengang „Digital Business Management“ bis zum Master-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie“.

Ganz besonders sind dabei die Studienbedingungen für die knapp 9000 Studierenden: Der grüne Campus rund um das als Universität genutzte Schloss Hohenheim ermöglicht, nicht nur alle Veranstaltungen zu Fuß zu erreichen. Er sorgt auch für Begegnungen und ein persönliches Miteinander auf dem artenreichsten Campus des Landes am Südrand der Metropole Stuttgart.

Forschung erleben und Gründungserfahrung sammeln

Zwei Besonderheiten gibt es so nur an der Universität Hohenheim: die intensive Beschäftigung mit KI und Digitalisierung in allen Studiengängen sowie die Möglichkeit, schon im Grundstudium an Forschungsprojekten teilzunehmen.

„Humboldt reloaded“ heißt das Programm, mit dem Studierende schon im 3. Semester wissenschaftliches Neuland betreten. Akzeptanzforschung für Labor-Fleisch? Smarte Landmaschinen, die weniger Spritzmittel auf den Acker sprühen?

Fliegen zur biologischen Unkrautbekämpfung? Auswirkungen von Robotik auf den Arbeitsmarkt? Jedes Semester gibt es viele spannende Projekte, die Studierende in Kleingruppen mit intensiver Betreuung erforschen.

Der Ausgang ist offen, denn das, was sie erarbeiten, hat so noch niemand untersucht. Die Ergebnisse veröffentlichen die jungen Forscherinnen und Forscher jeden Herbst bei einer großen Tagung im Schloss Hohenheim. Teilnehmen können Studierende aus jedem Studienfach. Wer dann auch noch eine Idee entwickelt, die sich für eine Unternehmensgründung eignet, findet Rat und Unterstützung im „Innovation Greenhouse“: Von der Ideenentwicklung bis hin zur Gründung und dem anschließenden Wachstum des Unternehmens können Studierende hier erleben, wie aus Ideen Realität wird.

Chatbots, KI und Digitalisierung in der Lehre

Nicht minder spannend: Das Thema Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation, das ebenfalls das ganze Studienangebot durchdringt.

Das gilt für die Art, wie gelehrt wird: An der Universität Hohenheim experimentieren die Dozierenden immer wieder mit neuen Arten der Wissensvermittlung. So gehörte die Universität zu den ersten, die den Einsatz von ChatGPT in Prüfungs- und Abschlussarbeiten regelte. Ein spezieller Chatbot aus Hohenheim soll allen Studierenden ab kommendem Wintersemester zudem helfen, Lernstoff zu erarbeiten und sich auf Prüfungen vorzubereiten.

Dabei wird großen Wert darauf gelegt, dass viel Lehre auf dem Campus stattfindet, wo sich Studierende kennen lernen, Teamarbeit erfahren und Freundschaften knüpfen können.

Weil KI inzwischen fast in jedem Beruf zum Alltag gehört, steht es allen Studierenden offen, hier studienbegleitend ein Zusatz-Zertifikat zu erwerben. Das Programm „AI & Data Science Certificate Hohenheim“ liefert das nötige Handwerkszeug dafür.

Besonderer Geist und engagierte Studierendengruppen

Wie sich die Universität weiterentwickeln wird? Dabei sind auch die Studierenden gefragt: Wer sich einbringen möchte, dem stehen eine Reihe von Arbeitskreisen offen, die sich u.a. der Zukunft der Lehre widmen.

Alternativ lassen sich Pausen zwischen Vorlesung und Praktikum in den Gärten rund um das Schloss genießen oder mit Lerngruppen in einer der Lernoasen treffen. Rauchig und rußig sind dagegen die Pizza-Abende des Arbeitskreises Nachhaltigkeit am Lehmofen auf dem Campus.

Wer Gleichgesinnte für ein besonderes Hobby sucht oder sich gesellschaftlich engagieren will, wird in einer der vielen studentischen Gruppen fündig, die viele Veranstaltungen organisieren: Erstsemesterakademie und Nachhaltigkeitswochen mit Workshops und Webinaren sind nur zwei Beispiele.

Infos rund ums Studium in Hohenheim gibt es online unter www.uni-hohenheim.de und bei diversen Infoveranstaltungen.

Weitere Themen: