In einem BASF-Werk in Ludwigshafen war eine Anlage zur Produktion von chemischen Grundstoffen ausgefallen. Foto: dpa

In einem BASF-Werk in Ludwigshafen ist am Freitagmorgen eine Anlage ausgefallen, was dazu führte, dass Stickoxide ausgetreten sind. Die Ursache ist noch unklar.

Ludwigshafen - In einem Werk des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen sind am Freitagmorgen giftige Gase ausgetreten. Zuvor war eine Anlage zur Produktion von chemischen Grundstoffen ausgefallen, wie das Unternehmen mitteilte. Verletzt wurde niemand. Der kurzzeitige Gas-Austritt sei durch das Abstellen der Anlage gestoppt worden. Die BASF-Umweltmesswagen hätten innerhalb und außerhalb des Werksgeländes keine erhöhten Messwerte festgestellt, hieß es weiter.

Nitrose Gase sind Stickoxide, die nach Angaben des Unternehmens beim direkten Einatmen giftig sind. Sie entstünden als Nebenprodukt bei jeder Verbrennung. Wieso die Anlage ausfiel, wird nach Angaben eines BASF-Sprechers noch erforscht.

Im Oktober hatte es einen Zwischenfall bei dem Chemiekonzern in Ludwigshafen gegeben. Vier Menschen starben bei einer Explosion, die bei Reparaturarbeiten an einer Rohrleitungstrasse ausgelöst wurde.

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