Auf der Kreisstraße 1911 zwischen Schwaikheim und Winnenden wird gearbeitet: Schutzplanken sollen die gefährliche Böschung sichern. Bis dahin gilt Tempo 50 – aus gutem Grund.
Zwischen Waldkante und Asphalt lauert die Gefahr. Auf der Kreisstraße 1911, zwischen dem Kreisverkehr an der B14 bei Schwaikheim und dem Ortseingang Winnenden, hat der Rems-Murr-Kreis reagiert. Seit dem 27. Januar sind Bauarbeiter am Werk, um Schutzplanken zu installieren. Ein Aufrüsten gegen das Unfallrisiko am Straßenrand.
Wie das Landratsamt mitteilt, hatten zuvor Baumfällungen die Topografie der Strecke offengelegt: Steile Böschungen, die bislang durch Wald geschützt waren, rückten plötzlich gefährlich nah an den Fahrbahnrand.
Natürliche Barriere fehlt – Tempo 50 schützt Leben
Nun fehlt das, was früher unbewusst Sicherheit bot: Bäume, die ein Fahrzeug im Notfall hätten bremsen können. Stattdessen klafft neben dem Asphalt ein Abgrund. Ein Ausrutscher könnte hier fatale Folgen haben. Deshalb hatte der Kreis bereits im Dezember reagiert: mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer. Die Maßnahme betrifft rund 700 Meter der Strecke und bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten bestehen.
Die Installation der Schutzplanken hatte sich wegen Planungs- und Lieferfristen verzögert, weswegen nun erst jetzt mit den Installationsarbeiten begonnen werden konnte.
Bauampel regelt den Verkehr – Rückkehr zu Tempo 70 in Sicht
Seit Beginn der Arbeiten regelt eine Baustellenampel den Verkehr auf dem Abschnitt. Und so bleibt es voraussichtlich noch bis zum 6. Februar, witterungsabhängig, wie das Straßenbauamt betont. Danach soll die Straße wieder mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern befahrbar sein – vorausgesetzt natürlich, die Planken stehen. Bis dahin bittet der Kreis um Verständnis und Vorsicht.