Der SV Sandhausen entführte einen Punkt aus Hannover. Foto: dpa/Peter Steffen

Hannover 96 kann zu Hause einfach nicht mehr gewinnen. Trainer Mirko Slomka steht nach dem 1:1 gegen Sandhausen enorm unter Druck. Jahn Regensburg verspielt derweil eine deutliche Führung.

Hannover - Der Heimfluch von Hannover 96 nimmt kein Ende, Mirko Slomkas Trainerstuhl wackelt. Der Bundesliga-Absteiger kam auch gegen den SV Sandhausen am Freitag nach einer schwachen Leistung nur zu einem 1:1 (1:0), im sechsten Versuch gelang immer noch nicht der ersehnte erste Heimsieg in der 2. Liga. Die Abstiegszone ist nah. Jahn Regensburg verspielte zudem zum Auftakt des 12. Spieltages gegen den VfL Osnabrück eine zweimalige Zwei-Tore-Führung und musste sich mit einem 3:3 (2:0) begnügen.

Fünfmal bereits hatte 96 seine Fans zu Hause mit Fußball zum Abgewöhnen gequält. Diesmal traf Hendrik Weydandt (7.) vor nur noch 24.100 Zuschauern zwar früh und sehenswert zum 1:0 - gut wurde es danach dennoch nicht. Sandhausen hatte im Duell der Tabellennachbarn mehrere exzellente Chancen, einem Tor von Kevin Behrens wurde wegen Abseitsposition nach Videobeweis die Anerkennung verweigert (28.). Schließlich traf Aziz Bouhaddouz (63.) kurz nach seiner Einwechslung zum verdienten Ausgleich für den seit sieben Spielen sieglosen SVS.

Regensburg verpasst Sprung auf Platz vier

Regensburg spielte anfangs weiterhin überraschend stark. Jan-Marc Schneider (34.) per Fallrückzieher, Marco Grüttner (43.) am Ende eines perfekten Konters und Chima Okoroji (53.) erzielten die Tore gegen Osnabrück, das sich immer wieder selbst in Bedrängnis brachte. Allerdings stemmten sich die Gäste auch gegen die Niederlage und gaben niemals auf. Marcos Alvarez (49.) und Moritz Heyer (63./72.) sicherten einen verdienten Punkt im siebten VfL-Spiel in Serie ohne Sieg. Regensburg verpasste den möglichen Sprung auf Rang vier.

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