Mit den Monstertrucks werden auch in Kornwestheim bald einige Autos plattgewalzt. Foto: Stuntshow Chaos xtreme

Stunts und Action mit Autos und Motorrädern erwartet Besucher am 14. und 21. Juni in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg). Aber wie kommen die Riesen-Trucks überhaupt auf das Gelände?

Eine Stunt- und Action-Show auf zwei und vier Rädern bringt das Team der Monstertruck-Show „Chaos xtreme“ an zwei Tagen im Juni auf den Parkplatz des Globus-Baumarkts in Kornwestheim. Geboten werden waghalsige Stunteinlagen und Crash-Fahrten mit Autos und Motorrädern. Der Einsatz von mehreren US-amerikanischen Monstertrucks bildet den Höhepunkt, wenn die Gefährte über andere Autos „hinwegfliegen“ und diese haufenweise plattwalzen. Wer selbst ein schrottreifes Auto zu entsorgen hat, kann sich bei den Veranstaltern melden.

 

Monstertrucks kennt man sonst vor allem aus den USA. Die übergroßen Fahrzeuge sind vor allem durch ihre gigantischen Räder bekannt – ein einziges ist etwa 1,40 Meter hoch und einen Meter breit. Auf Deutschlands Straßen sind die Trucks nicht zugelassen. Aber wie kommen sie dann nach Kornwestheim? Das erklären Veranstalter Francesco Heilig und Mitorganisatorin Mandy Schubert, gleichzeitig seine Mutter. Denn bei „Chaos xtreme“ handelt es sich um einen Familienbetrieb, den Francesco Heiligs Großvater, der selbst noch vom Zirkus kam, auf die Beine gestellt hat.

Monstertrucks werden vor Ort zusammengesetzt

„Mein Großvater hat so eine Show mal in den USA gesehen“, erzählt Francesco Heilig. Zu Hause habe er dann selbst angefangen zu experimentieren und zu werkeln, zum Beispiel mithilfe großer Bulldog-Reifen. „Ich bin da also quasi reingewachsen.“ Mittlerweile ist alles professionalisiert. Bei den Trucks handelt es sich nicht mehr um improvisierte, sondern um echte amerikanische Monstertrucks, „das wird alles in Einzelteilen geliefert und hier zusammengebaut“, erklärt Mandy Schubert.

Am Ende haben die Gefährte eine Breite von rund 3,80 Meter – und können schon allein deswegen nicht einfach so zum Veranstaltungsort gefahren werden. „Die Räder müssen vorher abmontiert werden“, so Schubert. Danach kommen die Einzelteile auf einen Tieflader, mit dem sie dann transportiert werden. Vor Ort wird alles wieder zusammengesetzt.

„Das ist schon jedes Mal ein ziemlicher Aufwand“, ergänzt Francesco Heilig. Doch nicht nur der Transport ist eine Sache für sich. „Die kann auch nicht jeder fahren“, erklärt Heilig. Selbst mit einem Lastwagen seien die Trucks nicht zu vergleichen, im Prinzip gebe es für alles einen eigenen Schalter und Hebel. „Ein Laie würde nicht mal wissen, wie man den anlässt.“

Schrottreife Autos werden abgeholt und entsorgt

Um dem Publikum eine möglichst große Show bieten zu können, bitten die Veranstalter um Mithilfe. Wenn jemand ein schrottreifes Auto irgendwo stehen hat, das er kostenfrei loswerden will, kann er sich mit den Veranstaltern unter Telefon 01525/9675975 in Verbindung setzen. Das Team von „Chaos xtreme“ holt den Wagen ab, fährt ihn bei der Show zu Klump und entsorgt ihn anschließend, verspricht Heilig.

Die Termine sind an den Sonntagen, 14. und 21. Juni, jeweils um 11 Uhr. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 25 Euro, Kinder, Schwerbehinderte und Gruppen erhalten Ermäßigung. Karten gibt es nur an der Tageskasse.