Zwei Tote Teenager in Rottweil Defekter Laptop Ursache für Brand

Von SIR/dpa 

Zwei Teenager sind bei dem Feuer in Rottweil am Sonntag ums Leben gekommen. Foto: dpa
Zwei Teenager sind bei dem Feuer in Rottweil am Sonntag ums Leben gekommen. Foto: dpa

Ein defekter Laptop im Ladebetrieb soll laut Kriminaltechniker das verheerende Feuer in Rottweil ausgelöst haben, bei dem in der Nacht auf Sonntag zwei 15-Jährige ums Leben gekommen sind.

Ein defekter Laptop im Ladebetrieb soll laut Kriminaltechniker das verheerende Feuer in Rottweil ausgelöst haben, bei dem in der Nacht auf Sonntag zwei 15-Jährige ums Leben gekommen sind.

Rottweil - Ein defekter Laptop hat nach Erkenntnissen der Kriminaltechniker den Brand mit zwei toten Teenagern in Rottweil ausgelöst. Die Experten hätten mit einem Brandsachverständigen den Ausbruch des Feuers in der Ecke eines Wohnraums lokalisiert, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Einer von zwei dort gefundenen Laptops sei im Ladebetrieb gewesen und habe „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ wegen eines technischen Defekts den Brand ausgelöst. „Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor“, bekräftigten die Ermittler.

Bei dem Brand waren am Sonntag zwei 15-Jährige gestorben. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter die 45 Jahre alte Mutter eines Todesopfers und ein 14-jähriger Freund bei Sprüngen ins Freie schwer.

Nach dem tödlichen Brand herrschte in Rottweil Trauer und Ratlosigkeit. Die Bewohner der Kleinstadt seien sehr betroffen von dem tragischen Unglück, sagte der Sprecher der Stadt, Tobias Hermann, am Dienstag. Vor dem Einfamilienhaus, in dem das Feuer ausgebrochen war, gedachten die Bürger der Toten mit Blumen und Kerzen.

Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß (parteilos) und der türkische Generalkonsul Serhat Aksen hatten der Familie vor der Brandruine am Montag ihr Beileid ausgesprochen. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, sagte Hermann. Die Stadt werde bei der Suche nach einer Wohnung und nach einem neuen Unternehmenssitz für den Familienvater helfen. In dem Haus sei auch ein Geschäft untergrebracht gewesen, in dem der Mann 15 Mitarbeiter beschäftigt hatte.

 

 

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