Szene aus „Pattern in 3/4“, von Edward Clug im Auftrag des Stuttgarter Balletts choreografiert. Die getanzte Bauhaus-Hommage ist nun für den Theaterpreis Der Faust nominiert. Foto: Stuttgarter Ballett

Die Nominierungen für den deutschen Theaterpreis Der Faust sind raus. Freuen darf man sich auch in der Tanzstadt Stuttgart über zwei mögliche Preisträger.

Stuttgart - Dass in Stuttgart Tanz großgeschrieben wird, ist bekannt. Mit Gauthier Dance und dem Stuttgarter Ballett ist die Stadt Heimat zweier international renommierter Kompanien. Das spiegelt sich in diesem Jahr auch bei den Nominierungen für den deutschen Theaterpreis Der Faust wieder. Bei den Tänzern ist Rosario Guerra dabei – für seine Interpretation des Solos „Infant Spirit“, mit dem Marco Goecke beim Gauthier-Dance-Abend „Grandes Dames“ an seine Kindheit in Wuppertal erinnerte. Mit Marco Goecke bleibt Rosario Guerra auch in Zukunft eng verbunden: Der italienische Tänzer hat in dieser Saison vom Stuttgarter Theaterhaus ans Staatstheater nach Hannover gewechselt, wo Marco Goecke die Leitung der Tanzsparte übernommen hat.

Entscheidung am 9. November

Nominiert für den Faust 2019 ist auch der Choreograf Edward Clug mit einer Arbeit, die er im Auftrag des Stuttgarter Balletts für den Uraufführungsabend „Aufbruch“ schuf. „Patterns in 3/4“ heißt Clugs getanzte Hommage ans Bauhaus. Noch eine Nominierung geht ins Land: Die Regisseurin Kathrin Mädler ist mit der Inszenierung „Margarete Maultasch“ am Landestheater Schwaben im Rennen. Am 9. November fällt dann in Kassel die Entscheidung über die Preisträger; ein Faust geht auf alle Fälle an Roberto Ciulli für sein Lebenswerk.

Hier finden Sie alle Nominierungen.

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