In Ferguson ist zwei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen ein Polizist angeschossen worden. (Archivbild) Foto: dpa

Die US-amerikanische Kleinstadt Ferguson kommt nicht zur Ruhe. Zwei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen auf den schwarzen Teenager Michael Brown wurde ein Polizist in der Nacht zum Sonntag während einer Patrouille angeschossen.

Die US-amerikanische Kleinstadt Ferguson kommt nicht zur Ruhe. Zwei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen auf den schwarzen Teenager Michael Brown wurde ein Polizist in der Nacht zum Sonntag während einer Patrouille angeschossen.

Washington - Die US-Kleinstadt Ferguson (Missouri) kommt auch zwei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen schwarzen Teenager nicht zur Ruhe. Ein Polizist wurde nach Angaben des Senders CNN und anderer Medien in der Nacht zum Sonntag während einer Patrouille angeschossen. Außerdem feuerten Unbekannte in St. Louis, zu dessen Vororten Ferguson zählt, auf einer Autobahn auf das Fahrzeug eines anderen Polizisten. Der Mann, der zu diesem Zeitpunkt keinen Dienst hatte, Zivilkleidung trug und sein Privatauto steuerte, blieb unverletzt.

Die Polizei von St. Louis County äußerte sich CNN zufolge überzeugt, dass zumindest der erste Vorfall keinen Zusammenhang mit den teils gewalttätigen Protesten hat, die Ferguson im August tagelang erschüttert hatten. Ausgelöst wurden sie durch den Tod des 18-jährigen Michael Brown, der von einem weißen Polizisten erschossen worden war.

Der in der Nacht zum Sonntag angegriffene ebenfalls weiße Polizist wurde in den Arm getroffen. Er war CNN zufolge während seiner Patrouille auf einen verdächtigen Mann gestoßen, der zu fliehen versuchte und dabei auf den Beamten schoss. Nach dem Schützen wurde am Sonntag noch gesucht.

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