Auch Kokain fand die Polizei bei den Tatverdächtigen. Foto: dpa/Christian Charisius

350 Gramm Cannabis, rund 60 Gramm Kokain – das und vieles mehr stellte die Polizei am Dienstag in den Wohnungen eines 28-Jährigen, eines 31-Jährigen und einer 77-Jährigen im Kreis Esslingen sicher. Die drei Personen stehen im Verdacht, die überörtliche Rauschgiftszene mit Drogen versorgt zu haben.

Kreis Esslingen - Wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in größerer Menge ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Esslingen gegen zwei Männer im Alter von 28 und 31 Jahren sowie gegen eine 77-jährige Frau. Ihnen wird vorgeworfen, die überörtliche Rauschgiftszene mit Drogen versorgt zu haben. Die zwei Männer befinden sich bereits in Untersuchungshaft.

Durchsuchung der Wohnungen

Durch umfangreiche Ermittlungen in der Rauschgiftszene waren die Kriminalbeamten auf die Spur des in verschiedenen Esslinger Kreisgemeinden wohnhaften Trios gekommen. Nachdem sich der Tatverdacht erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Stuttgart richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen, die am Dienstag vollstreckt wurden. Dabei fanden und beschlagnahmten die Kriminalbeamten insgesamt über 350 Gramm Cannabis, rund 60 Gramm Kokain, sowie Haschisch, verschreibungspflichtige Medikamente und eine Vielzahl von mutmaßlichen Dealerutensilien.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind die beiden Männer als Drahtzieher des unerlaubten Drogenhandels anzusehen, die 77-Jährige war unterstützend tätig. Die Frau soll außerdem e an ihrer Wohnanschrift immer wieder zum Verkauf bestimmte Drogen aufbewahrt haben.

Männer sitzen in Untersuchungshaft

Die Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen. Während die Seniorin nach Abschluss der üblichen Maßnahmen vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, wurden die Männer noch am selben Tag beim Amtsgericht Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte die bereits im Zuge der Ermittlungen erlassenen Haftbefehle in Vollzug. Die beiden bereits einschlägig polizeibekannten Männer wurden daraufhin in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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