Papst Franziskus bei seinem Urbi-et-Orbi-Segen im Jahr 2018. Foto: Riccardo De Luca - Update/shutterstock.com

Papst Franziskus wird seinen Weihnachtssegen nicht aus dem Petersdom spenden. Im Vatikan sollen zwei Corona-Fälle aufgetreten sein.

Papst Franziskus (84) hat erneut sein Programm für Weihnachten geändert. Seinen Urbi-et-Orbi-Segen am 1. Weihnachtsfeiertag wird er nicht aus dem Petersdom spenden, sondern aus der Benediktionsaula im Apostolischen Palast. Um 12 Uhr wird das Oberhaupt der katholischen Kirche demnach zunächst seine diesjährige Weihnachtsbotschaft vortragen und anschließend den Segen sprechen. Das teilte der Vatikan am Dienstag mit. Die Änderung soll auch mit zwei Corona-Fällen im Umfeld des Papstes zu tun haben.

Italienischen Medienberichten zufolge wurde der Almosenverwalter des Papstes, Kardinal Konrad Krajewski (57), positiv auf das Coronavirus getestet und mit einer Lungenentzündung in die Klinik Agostino Gemelli gebracht. Auch der Präsident der Verwaltung des Vatikanstaates, der Italiener Giuseppe Bertello (78), soll angeblich positiv auf das Virus getestet worden sein.

Messe vorgezogen

Zu Ostern hatte der Papst seinen Segen zwar nicht wie sonst üblich von der Loggia des Petersdomes aus gesprochen, jedoch hielt er die Festmesse vor dem Hauptaltar im leeren Petersdom und spendete anschließend den Segen.

Der Vatikan hatte aufgrund der Corona-Pandemie bereits Änderungen an der Christmette vorgenommen. Die Messe aus dem Petersdom wird wegen der in Italien geltenden nächtlichen Ausgangssperre dieses Jahr bereits um 19:30 Uhr stattfinden.

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