Maximilian Friedel (li.) und Kevin Seitter Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Helfen, ein Weltkulturerbe zu sanieren – diese Gelegenheit bekommt nicht jeder. Zwei Stuckateur-Azubis aus Stuttgart aber hatten sie. In Tel Aviv sanierten sie mit anderen Lehrlingen ein Bauhaus.

Stuttgart - Alles an dem Projekt klingt spannend: In Tel Aviv wird aktuell ein Wohngebäude, das Max-Liebling-Haus, generalsaniert. Der Anlass ist das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus. Dieses Haus gehört als Teil der sogenannten Weißen Stadt zu den etwa 4000 Gebäuden, die überwiegend von deutschstämmigen Juden gebaut wurden, die nach der Machtergreifung der Nazis 1933 nach Israel geflüchtet sind. Eine Besonderheit: Auf eben dieser Baustelle arbeiten deutsche und israelische Maler und Stuckateure gemeinsam – Völkerverständigung am Putz.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: