Die Großstadtzulage für Erzieherinnen wird es wohl weiterhin geben – allerdings in anderer Form. Foto: dpa

Für die Fortführung der Großstadtzulage für Erzieherinnen – zumindest im Jahr 2017 – zeichnet sich eine klare politische Mehrheit ab. Am weitesten geht der Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion.

Stuttgart - Für die Fortführung der Großstadtzulage für Erzieherinnen – zumindest im Jahr 2017 – zeichnet sich eine klare politische Mehrheit ab. Am weitesten geht der Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion. Diese fordert, neu eingestellten Erzieherinnen den „Tarif plus“ auch in den Jahren 2017 bis 2020 zu gewähren, allerdings in abgestufter Form: für Neueinstellungen in 2017 noch in voller Höhe von 100 Euro, für Neueinstellungen in den Folgejahren jeweils um 25 Euro weniger. Diese Regelung solle, so die CDU, auch für Erzieherinnen gelten, die bei den freien Kitaträgern einsteigen. SPD und SÖS/Linke-plus hatten bereits beantragt, den „Tarif plus“ auch im Jahr 2017 zu gewähren und im Rahmen der Haushaltsberatungen weiter darüber zu befinden. Auch Grüne und FDP hatten gefordert, die Zulage Mitarbeitern auch während der Abschmelzphase ab Januar 2017 zu geben. Die Stadtverwaltung lehnt eine Fortführung der Zulage trotz 200 unbesetzter Erzieherstellen und Hunderten blockierter Kitaplätze ab. Am 21. Dezember steht die Entscheidung darüber im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats an.

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