Der „Zukunftsfonds Automobil“ soll mit einer Milliarde Euro ausgestattet werden, die Lkw-Abwrackprämie mit mindestens 500 Millionen Euro. (Symbolbild) Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Laut Regierungskreisen hat sich der Bund zu weiteren Hilfen für die Auto- und LKW-Branche bereit erklärt. Der „Zukunftsfonds Automobil“ soll vor allem den Wandel zu klimafreundlichen Antrieben stützen.

Berlin - Kurz vor dem Autogipfel mit Kanzlerin Angela Merkel hat sich der Bund Regierungskreisen zufolge zu weiteren Hilfen für die Branche bereiterklärt. Ein „Zukunftsfonds Automobil“ soll mit einer Milliarde Euro ausgestattet werden und bei der Lkw-Abwrackprämie habe man sich auf mindestens 500 Millionen Euro verständigt, sagten zwei Regierungsvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Zukunftsfonds soll demnach mit der zusätzlichen Milliarde vor allem den mittel- bis langfristigen Wandel zu klimafreundlichen Antrieben stützen. Zudem soll für die besonders angeschlagene Zulieferindustrie noch eine sogenannte „Best Owner Group“ (BOC) mit Garantien der staatlichen Kfw-Bank abgesichert werden. Hier seien bis zu 500 Millionen Euro im Gespräch, um private Kredite abzusichern.

Die Lkw-Abwrackprämie soll beim Verschrotten eines alten und Kauf eines fabrikneuen Lastagens greifen. Davon können auch Diesel-Lkw angeschafft werden. Die bestehende Förderung für Elektro- oder Wasserstoff-Lkw werde parallel dazu noch einmal aufgestockt. Neben privaten Spediteuren sollen auch staatliche Lkw-Flotten etwa von Kommunen davon profitieren können. Bereits am Montag hatten sich die Fachressorts auf eine Verlängerung der Elektro-Auto-Kaufprämie verständigt.

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