Die Neuwirtshäuser feierten mit Kind und Kegel das Schuppenfest. Foto: Georg Friedel

Die Siedlergemeinschaft Neuwirtshaus feierte am Wochenende das 28. Schuppenfest. Am Samstagabend kamen rund 280 Besucher, am Sonntagvormittag wurde weitergefeiert, ab Mittag war eine Spielstraße mit mehreren Stationen für die Kinder aufgebaut.

Neuwirtshaus - „Wir sind das Dorf in Stuttgart“, sagte Adele Schmidt. Und für die Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Neuwirtshaus bedeutet dieser Satz eben auch, dass in dem 800-Seelen-Ort am nördlichen Rand Stuttgarts die Welt und die soziale Struktur noch in Ordnung sind. Man ist bereit, sich gegenseitig zu helfen und unterstützt sich. Die Regel gilt natürlich auch beim Schuppenfest, wo etwa 40 bis 50 Siedler ehrenamtlich im Einsatz sind: „Es gibt insgesamt 300 Häuser, davon sind 250 Mitglied bei uns. Also ungefähr Dreiviertel der Siedlung ist in der Siedlergemeinschaft“, so Schmidt.

Am Samstagabend saßen rund 280 Besucher auf den Bänken oder tanzten zur Live-Musik mit Albert Eisenburger. „Wer nicht da war, hat etwas verpasst“, sagte Schmidt am Sonntagvormittag. Da ging’s weiter mit Weißwurstfrühstück und Ziehorgel-Musik vom Handharmonikaclub Neuwirtshaus: CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag schaute wie immer vorbei, Bezirksvorsteher Gerhard Hanus ließ sich krankheitshalber entschuldigen. Um 14 Uhr wurde die Spielstraße mit verschiedenen Stationen eröffnet. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg vergnügen, am Haut-den-Lukas-Stand die Kräfte messen oder am Nagel-Brett ihr Geschick im Umgang mit dem Hammer beweisen. Das Motto des Tages stand auf dem T-Shirt von Adele Schmidt: „A perfect day to be happy.“ Daran konnten auch die paar Wolken nichts ändern, die zwischendurch mal aufzogen.

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