Helmut Zierl ist eine TV-Größe, am 21. April kommt er zu den Theatertagen nach Leonberg. Foto: Marcus Brandt/dpa

Der Schauspieler Helmut Zierl erzählt am 21. April bei den Leonberger Theatertagen von seinem beschwerlichen Weg vor die Kameras. Alles begann mit einem Rauswurf.

Einem großen Fernsehpublikum ist er nicht nur aus dem „Traumschiff“, dem „Tatort“ und vielen anderen Sendungen bekannt. Bei den fünften Leonberger Theatertagen ist er live auf der Bühne zu sehen: Helmut Zierl erzählt am Dienstag, 21. April, im Theater im Spitalhof seine persönliche Geschichte: „Follow the Sun – der Sommer meines Lebens“. Der Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

„Drei Monate, die meinem Leben eine neue Richtung gaben. Und die mich drei Dinge lehrten: Respekt, Demut und Toleranz. Werte für mein Leben.“ Die Geschichte des Schauspielers beginnt 1971 in Lütjensee in der norddeutschen Provinz. Helmut Zierl ist 16 und steht mit seinem Armeesack an der Autobahnauffahrt Richtung Süden. Erst hat ihn die Schule rausgeschmissen, dann auch noch sein Vater. Und er denkt sich: Einfach weg, der Sonne entgegen, mit 200 Mark in der Tasche den Sinn des Lebens suchen.

Glück, Angst, Abenteuer: Helmut Zierl kommt an seine Grenzen

Was folgt, sind drei Monate Glück, Angst, Abenteuer und Leben auf der Straße. Drei Monate geballte Lebenserfahrung, die ihn an seine Grenzen bringt, und die ihm für seine Zukunft eine neue Richtung gibt. Diesen Sommer hat er nie vergessen und erzählt nun erstmals seine Geschichte.

Helmut Zierl besuchte das Hamburgische Schauspielstudio Hildburg Frese. Nach mehreren Jahren an der Landesbühne Hannover und am Thalia-Theater in Hamburg folgte eine beeindruckende Karriere als TV-, Serien- und Filmschauspieler mit mehreren Auszeichnungen und mehr als 300 Produktionen.

Zierl in Leonberg

Termin
Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr, im Leonberger Theater im Spitalhof in der Altstadt. Weitere Produktionen für erwachsenes Publikum im Rahmen der Leonberger Theatertage: „Die Therapie“ nach Sebastian Fitzek am Mittwoch, 29. April, 19.30 Uhr, in der Stadthalle.

Karten
für 25 Euro im Vorverkauf, 28 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 10 Euro.