Nicht mehr namenlos: „Kianga“ heißt das Gorillababy aus dem Leipziger Zoo. Foto: Zoo Leipzig

Das kleine Gorillababy aus dem Leipziger Zoo hat endlich einen Namen bekommen. Bereits Anfang Dezember kam das süße Mädchen zur Welt.

Leipzig - Das jüngst geborene Gorillababy im Leipziger Zoo heißt „Kianga“. Das Wort aus dem Afrikanischen bedeute so viel wie „Sonnenschein“, sagte Frank Schellhardt, Bereichsleiter der Menschenaffenanlage Pongoland, am Donnerstag bei der Verkündung des Namens, der von Pflegern und Forschern des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie Leipzig ausgewählt worden war. Der Zoo und die Einrichtung arbeiten seit vielen Jahren zusammen.

Die kleine „Kianga“ wurde am 4. Dezember 2016 geboren. Es ist das zweite Kind von Mutter „Kibara“ und Vater „Abeeku“. „Ich hoffe, es wird ein Sonnenschein“, sagte Schellhardt. „Kianga“ bleibe in den kommenden Jahren im Leipziger Zoo und solle viel von ihren Artgenossen lernen. Wenn sie die Geschlechtsreife erlange, werde sie in einen anderen Tierpark gebracht.

Der Leipziger Zoo erwartet in den kommenden Monaten einen Baby-Boom im Pongoland. So wird es bei den Gorillas noch einmal Nachwuchs geben. Bei den Orang-Utans sind zwei Weibchen schwanger und Bonobo-Weibchen „Yasa“ wird voraussichtlich im Mai ihr erstes Kind zur Welt bringen.

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